Arakhin 67

Kapitel 67

א הן ומגרשיהן הן ומגרש למיסתרינהו קיימי אמר רב אשי איצטריך סלקא דעתך אמינא אדמסתתרי מסתתרי אי מיזדבני ליחלטו קא משמע לן
1 Diese (und ihre Vorplätze) sind ja niederzureißen!? R. Aši erwiderte: [Von diesen zu lehren] ist nötig; man könnte glauben, was niederzureißen ist, reiße man nieder, wenn aber [vorher Häuser darin] verkauft worden sind, verfallen sie, so lehrt er uns.
ב תנו רבנן (ויקרא כז, כא) כשדה החרם לכהן תהיה אחוזתו מה תלמוד לאמר מנין לכהן שהקדיש שדה חרמו שלא יאמר הואיל ויוצא לכהנים והרי היא תחת ידי תהא שלי
2 Die Rabbanan lehrten: <i>Wie das Feld des Bannes, dem Priester verbleibe es als Erbbesitz;</i> was lehrt dies? Woher, daß ein Priester, der sein Bannfeld geweiht hat, nicht sagen darf: da es den Priestern zufällt und sich in meinem Besitze befindet, bleibe es mein,
ג ודין הוא בשל אחרים אני זוכה בשל עצמי לא כל שכן תלמוד לאמר והיה השדה בצאתו ביובל קודש לה' כשדה החרם
3 und dies ist auch durch einen Schluß zu folgern: wenn fremdes mir zufällt, um wieviel mehr mein eigenes, so heißt es: <i>so sei das Feld, wenn es im Jobel ausgeht, dem Herrn heilig, wie das Feld des Bannes</i>.
ד וכי מה למדנו משדה החרם מעתה הרי זה בא ללמד ונמצא למד מקיש שדה חרמו לשדה אחוזה של ישראל מה שדה אחוזה של ישראל יוצא מתחת ידו ומתחלקת לכהנים אף שדה חרמו יוצא מתחת ידו ומתחלקת לאחיו הכהנים
4 Was lernen wir aus [den Worten] <i>wie das Feld des Bannes</i>? Was lehren sollte, lernt nun: man vergleiche sein Feld des Bannes mit dem Erbbesitzfelde eines Jisraéliten; wie das Erbbesitzfeld eines Jisraéliten im Jobeljahre aus seiner Hand kommt und an die Priester verteilt wird, ebenso kommt das Feld des Bannes aus seiner Hand und wird an seine Priesterbrüder verteilt.
ה אמר מר בשל אחרים אני זוכה מי דמי התם זוכה בעלמא הכא קא שקיל ליה
5 Der Meister sagte: Wenn fremdes mir zufällt. Ist es denn gleich: da fällt es ihm zu, hierbei aber nimmt er es selber!?
ו אמר רמי בר חמא איצטריך סלקא דעתך אמינא הואיל וכתיב (במדבר ה, י) ואיש את קדשיו לו יהיו הא נמי כי קדשיו דמיא
6 Rami b. Ḥama erwiderte: Dies ist nötig; da es heißt: <i>und eines jeden Heiligtümer</i> <i>gehören ihm</i>, so könnte man glauben, auch dies gelte als sein Heiligtum. —
ז מי דמי קדשיו לאו ברשותו הכא ברשותו
7 Es ist ja nicht gleich: seine Heiligtümer sind nicht in seinem Besitze, dieses aber ist in seinem Besitze!?
ח אלא אמר רב נחמן איצטריך סלקא דעתך אמינא הואיל וכתיב (ויקרא כה, לד) כי אחוזת עולם הוא להם הא נמי אחוזתו היא קא משמע לן אחוזתו אחוזתו אין חרמו לא
8 Vielmehr, erwiderte R. Naḥman, ist dies deshalb nötig; da es heißt: <i>denn ewiger Erbbesitz sei es ihnen</i>, so könnte man glauben, auch dies sei sein Erbbesitz, so lehrt er uns: <i>sein Erbbesitz</i>, nur sein Erbbesitz und nicht sein Gebanntes.
ט <br><br><big><strong>הדרן עלך המוכר שדהו וסליקא לן מסכת ערכין</strong></big><br><br>
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