Beitzah 65

Kapitel 65

א וכן ביעתא וכן קדרה וכן פוריא וכן חביתא
1 Dasselbe gilt auch von einem Ei, einem Topfe, einem Bette und einem Kruge.
ב ואין סומכין את הקדרה בבקעת וכן בדלת בדלת ס"ד אלא אימא וכן הדלת: תנו רבנן אין סומכין את הקדרה בבקעת וכן הדלת לפי שלא נתנו עצים אלא להסקה ורבי שמעון מתיר
2 Man darf einen Topf nicht mit einem Spane stützen, ebensowenig mit einer Tür. – ‘Mit einer Tür’, wie kommst du darauf!? – Sage vielmehr: ebensowenig eine Tür. Die Rabbanan lehrten: Man darf einen Topf nicht mit einem Spane stützen, ebenso wenig eine Tür, weil das Holz nur zum Heizen verwandt werden darf; R. Šimo͑n erlaubt dies. –
ג ואין מנהיגין את הבהמה במקל ביו"ט ור' אלעזר בר' שמעון מתיר לימא ר' אלעזר בר' שמעון כאבוה סבירא ליה דלית ליה מוקצה לא בהא אפילו ר' שמעון מודה משום דמחזי כמאן דאזיל לחנגא:
3 Man darf am Festtage kein Vieh mit einem Stocke treiben; R. Elea͑zar b.R. Šimo͑n erlaubt dies. – R. Elea͑zar b. R. Šimo͑n ist also der Ansicht seines Vaters, der vom Abgesonderten nichts hält? – Nein, bei diesem Falle pflichtet auch R. Šimo͑n bei, weil es den Anschein hat, als ginge man zum Markte.
ד חזרא רב נחמן אסר ורב ששת שרי ברטיבא כולי עלמא לא פליגי דאסור כי פליגי ביבשתא מאן דאסר אמר לך לא נתנו עצים אלא להסקה ומאן דשרי אמר לך מה לי לצלות בו מה לי לצלות בגחלתו
4 Der Dornstrauch ist nach R. Naḥman verboten und nach R. Šešeth erlaubt. Alle stimmen überein, daß der feuchte verboten ist, sie streiten nur über den trocknen. Der es verbietet, sagt, das Holz sei nur zum Heizen zu verwenden, und der es erlaubt, sagt, es sei einerlei, ob er selber zum Braten werwendet wird oder die Kohlen desselben zum Braten verwendet werden.
ה איכא דאמרי ביבשתא כולי עלמא לא פליגי דשרי כי פליגי ברטיבתא מאן דאסר דלא חזי להסקה ומאן דשרי אמר לך הא חזי להיסק גדול והלכתא יבשתא שרי רטיבתא אסור
5 Manche lesen: Alle stimmen überein, daß der trockne erlaubt ist, sie streiten nur über den feuchten. Einer verbietet es, weil ein solcher zum Heizen nicht verwendbar ist, und einer erlaubt es, weil man ihn ja zu einem großen Feuer verwenden kann. Die Halakha ist, der trockne ist erlaubt und der feuchte ist verboten.
ו דרש רבא אשה לא תכנס לדיר העצים ליטול מהן אוד ואוד שנשבר אסור להסיקו ביו"ט לפי שמסיקין בכלים ואין מסיקין בשברי כלים
6 Raba trug vor: Eine Frau darf nicht in den Holzstall gehen, um von da ein Schürholz zu holen; ferner darf man ein am Festtage zerbrochenes Schürholz nicht zum Heizen verwenden, weil man mit Geräten, nicht aber mit Bruchstücken von Geräten heizen darf. –
ז למימרא דרבא כר' יהודה סבירא ליה דאית ליה מוקצה והא אמר ליה רבא לשמעיה טוי לי בר אווזא ושדי מעיה לשונרא התם כיון דמסרחי מאתמול דעתיה עלויה:
7 Demnach ist Raba also der Ansicht R. Jehudas, der das Abgesonderte [verbietet], während doch Raba [am Festtage] zu seinem Diener sagte: Brate mir eine Ente und wirf die Därme vor die Katze. — Da hat er schon Tags vorher daran gedacht, da sie sonst verstinken würden.
ח <big><strong>מתני׳</strong></big> ר' אליעזר אומר נוטל אדם קיסם משלפניו לחצוץ בו שיניו ומגבב מן החצר ומדליק שכל מה שבחצר מוכן הוא וחכמים אומרים מגבב משלפניו ומדליק
8 <b>R.</b> E<small>LIE͑ZER SAGT, MAN DÜRFE EIN</small> S<small>PÄNCHEN VON DEM VOR IHM LIEGENDEN NEHMEN, UM DAMIT IN DEN</small> Z<small>ÄHNEN ZU STOCHERN</small>. M<small>AN DARF IM</small> H<small>OFE</small> [<small>BEFINDLICHE</small> S<small>PÄNE</small>] <small>ZUSAMMENLESEN UND</small> F<small>EUER MACHEN, DENN ALLES, WAS IM</small> H<small>OFE SICH BEFINDET, GILT ALS</small> V<small>ORRÄTIGES; DIE</small> W<small>EISEN SAGEN, MAN DÜRFE NUR DAS VOR IHM LIEGENDE ZUSAMMENLESEN UND</small> F<small>EUER MACHEN</small>.
ט אין מוציאין את האור לא מן העצים ולא מן האבנים ולא מן העפר ולא מן הרעפים ולא מן המים ואין מלבנין את הרעפים לצלות בהן:
9 M<small>AN DARF KEIN</small> F<small>EUER HERVORBRINGEN, WEDER AUS</small> H<small>OLZ NOCH AUS</small> S<small>TEINEN NOCH AUS</small> E<small>RDE NOCH AUS</small> B<small>ACKSTEINEN NOCH AUS</small> W<small>ASSER</small>. M<small>AN DARF KEINE</small> B<small>ACKSTEINE GLÜHEN, UM AUF IHNEN ZU BRATEN</small>.
י <big><strong>גמ׳</strong></big> אמר רב יהודה
10 GEMARA. R. Jehuda sagte: