Chagigah 41

Kapitel 41

א האונן ומחוסר כפורים צריכין טבילה לקדש אבל לא לתרומה:
1 D<small>ER</small> T<small>RAUERNDE UND DER NOCH DER</small> S<small>ÜHNE</small> <small>BENÖTIGT, BEDÜRFEN DES</small> U<small>NTERTAUCHENS FÜR</small> H<small>EILIGES, NICHT ABER FÜR</small> H<small>EBE</small>.
ב <big><strong>גמ׳</strong></big> בקדש מ"ט לא א"ר אילא מפני שכבידו של כלי חוצץ
2 GEMARA. Weshalb nicht für Heiliges? R. Ila erwiderte: Weil durch die Schwere des [inneren] Gefäßes eine Trennung entsteht. –
ג והא מדסיפא משום חציצה רישא לאו משום חציצה דקתני סיפא ולא כמדת הקדש מדת התרומה שבקדש מתיר ומנגיב ומטביל ואחר כך קושר ובתרומה קושר ואחר כך מטביל
3 Wenn aber die Trennung im Schlußsatz [behandelt wird], so erfolgt es ja im Anfangssatze nicht wegen der Trennung!? Im Schlußsatz lehrt er nämlich: Das Verfahren bei Heiligem gleicht nicht dem Verfahren bei Hebe: für Heiliges löse man zuerst [den Knoten], trockne es, tauche es unter und schlinge erst dann den Knoten wieder, für Hebe darf man zuerst den Knoten schlingen und es nachher untertauchen. –
ד רישא וסיפא משום חציצה וצריכא דאי אשמעינן רישא הוה אמינא היינו טעמא דלקדש לא משום כבידו של כלי דאיכא אבל סיפא דליכא כבידו של כלי אימא לקדש נמי לא הוי חציצה ואי אשמעינן סיפא הוה אמינא היינו טעמא דלקדש לא משום
4 Sowohl im Anfangssatze als auch im Schlußsatze erfolgt es wegen der Trennung, und beide sind nötig. Würde er nur den Anfangssatz gelehrt haben, so könnte man glauben, nur in diesem Falle nicht für Heiliges, wegen der Schwere des Gefäßes, im Schlußsatze aber, wo die Schwere des Gefäßes nicht zu berücksichtigen ist, gelte es auch für Heiliges nicht als Trennung. Und würde er nur den Schlußsatz gelehrt haben, so könnte man glauben, nur in diesem Falle nicht für Heiliges, weil