ו יהודה בריה דר' חייא חתניה דר' ינאי הוה אזיל ויתיב בבי רב וכל בי שמשי הוה אתי לביתיה וכי הוה אתי הוה קא חזי קמיה עמודא דנורא יומא חד משכתיה שמעתא כיון דלא חזי ההוא סימנא אמר להו רבי ינאי כפו מטתו שאילמלי יהודה קיים לא ביטל עונתו הואי (קהלת י, ה) כשגגה שיוצא מלפני השליט ונח נפשיה
6 Jehuda, Sohn des R. Ḥija, war der Schwiegersohn R. Jannajs; er saß stets im Lehrhause, und an jedem Vorabend des Šabbaths ging er nach Hause. Wenn er kam, sah man vor ihm eine Feuersäule; einmal vertiefte er sich in eine Lehre, und als jenes Zeichen ausblieb, sprach R. Jannaj: Legt sein Bettum, denn hätte Jehuda gelebt, würde er die Gattenpflicht nicht versäumt haben. Eswar wie ein dem Herrscher entschlüpfendes Versehen, und seine Seele kehrte zur Ruhe ein.