ו דביתהו דאביי הוה לה ההיא ברתא הוא אמר לקריבאי היא אמרה לקריבה אמר לה תיתסרא הנאתי עלך אי עברת אדעתאי ומינסבת לה לקריבך אזלת ועברת על דעתיה ואינסבא לקריבה אתא לקמיה דרב יוסף אמר ליה אילו הוה ידעת דעברת על דעתך ומנסבא לה לקריבה מי אדרתה אמר לא ושרייה רב יוסף
6 Die Frau Abajjes hatte eine Tochter, die er an seinen Verwandten und sie an ihren Verwandten [verheiraten] wollte. Da sprach er zu ihr: Jeder Genuß von mir sei dir verboten, wenn du meinen Willen übertrittst, und sie an deinen Verwandten verheiratest. Sie aber übertrat seinen Willen und verheiratete sie an ihren Verwandten. Als er hierauf zu R. Joseph kam, sprach er zu ihm: Würdest du ihn ihr abgelobt haben, wenn du gewußt hättest, daß sie deinen Willen übertreten und sie an ihren Verwandten verheiraten wird? Er erwiderte: Nein. Da löste R. Joseph es ihm auf. –