Niddah 13

Kapitel 13

א וחלתה תלויה לא אוכלין ולא שורפין באיזה ספק אמרו בספק חלה מאי ספק חלה
1 Diese Teighebe befindet sich in der Schwebe; man darf sie nicht essen und nicht verbrennen. — Von welchem Zweifelsagten sie es? Von einem Zweifel hinsichtlich der Teighebe. — Was meint er mit einem Zweifel hinsichtlich der Teighebe? —
ב אביי ורבא דאמרי תרוייהו שלא תאמר בהוכחות שנינו כמו שני שבילין דהתם חולין גרידא נמי מטמו
2 Abajje und Raba erklärten beide, daß man nicht sage, dies sei von einer wahrscheinlichen [Unreinheit] gelehrt worden, wie beispielsweise bei den zweiStegen, wobei er auch bei Profanem unrein ist,
ג אלא בנשען דתנן זב וטהור שהיו פורקין מן החמור או טוענין בזמן שמשאן כבד טמא משאן קל טהור וכולן טהורין לבני הכנסת וטמאין לתרומה
3 sondern auch von einer vermutlichen. Wie wir gelernt haben: Wenn ein Flußbehafteter und ein Reiner von einem Esel [Last] abladen oder ihm aufladen, so ist er, wenn es eine schwere Last ist, unrein, und wenn es eine leichte Last ist, rein. Sie allesind rein für die Leute des Schulhausesund unrein für die Hebe. —
ד וחולין הטבולין לחלה כחלה דמו והתניא אשה שהיא טבולת יום לשה את העיסה וקוצה הימנה חלתה ומניחתה בכפישה או באנחותא ומקפת וקורא לה שם
4 Gleicht denn Profanes, von dem die Teighebe noch zu entrichten ist, der Teighebe, es wird ja gelehrt: Eine Frau, die am selben Tage untergetauchtist, darf den Teig kneten und die Teighebe abtrennen, in einen Korboder auf ein Brett legen, anlegenund [die Teighebe] benennen,
ה מפני שהוא שלישי ושלישי טהור בחולין ואי אמרת חולין הטבולין לחלה כחלה דמו הא טמיתנהו
5 weil [der Teig] drittgradig [unrein] ist, und drittgradiges bei Profanem reinist. Wenn du nun sagst, Profanes, von dem die Teighebe noch zu entnehmen ist, gleiche der Teighebe, macht sie ja [den Teig] unrein!?
ו אמר אביי כל שודאי מטמא חולין גזרו על ספקו משום חולין הטבולין לחלה והאי טבול יום כיון דלא מטמא ודאי חולין לא גזרו עליו משום חולין הטבולין לחלה
6 Abajje erwiderte: Bei dem, der Profanes sicher unrein macht, haben sie in einem Zweifel bei Profanem, von dem die Teighebe noch zu entnehmen ist, [Unreinheit] verhängt, beim am selben Tage Untergetauchten aber, der Profanes nicht sicher unrein macht, haben sie bei Profanem, von dem die Teighebe noch zu entnehmen ist, keine [Unreinheit] verhängt. —
ז והא מעת לעת שבנדה דודאי מטמא חולין ולא גזרו על ספקה משום חולין הטבולין לחלה
7 Die Menstruierende macht ja während des Stundentages Profanes sicher unrein, und sie haben bei ihr in einem Zweifel bei Profanem, von dem die Teighebe noch zu entnehmen ist, [keine] Unreinheit verhängt!?
ח דאמר מר קבלה מיניה רב שמואל בר רב יצחק בחולין שנעשו על טהרת קדש ולא בחולין שנעשו על טהרת תרומה
8 Der Meister sagte nämlich: R. Šemuél b. R. Jiçḥaq erkannte esan [und erklärte], dies gelte von Profanem, das in Reinheit des Heiligen zubereitet wird, und nicht von Profanem, das in Reinheit der Hebe zubereitet wird. —
ט התם לא פתיכא בהו תרומה הכא פתיכא בהו תרומה
9 Da ist darin keine Hebe enthalten, hierbei aberist darin liebe enthalten.
י ואיבעית אימא הנח מעת לעת דרבנן
10 Wenn du aber willst, sage ich: lasse den Stundentag, [dessen Unreinheit] rabbanitisch ist.
יא <big><strong>מתני׳</strong></big> רבי אליעזר אומר ארבע נשים דיין שעתן בתולה מעוברת מניקה וזקינה אמר רבי יהושע אני לא שמעתי אלא בתולה
11 <b>R.</b> E<small>LIE͑ZER SAGTE:</small> V<small>IER</small> F<small>RAUEN HABEN AN IHRER</small> Z<small>EIT GENUG</small>: <small>DIE</small> J<small>UNGFRAU, DIE</small> S<small>CHWANGERE, DIE</small> S<small>ÄUGENDE UND DIE</small> A<small>LTE</small>. R. J<small>EHOŠUA͑ SPRACH:</small> I<small>CH HÖRTE ES NUR VON DER</small> J<small>UNGFRAU</small>.