Shabbat 117

Kapitel 117

א הואיל וראוי להקישו על גבי חרס
1 weil man sie an ein Tongefäß anschlagen kann.
ב איתמר נמי אמר ר' יוסי בר' חנינא הואיל וראוי להקישו על גבי חרס ר' יוחנן אמר הואיל וראוי לגמע בו מים לתינוק
2 Auch wurde gelehrt: R. Jose b. R. Ḥanina erklärte: Weil man sie an ein Tongefäß anschlagen kann. R. Joḥanan erklärte: Weil man daraus einem Kinde zu trinken geben kann. –
ג ור' יוחנן לא בעי מעין מלאכה ראשונה והתניא (ויקרא טו, כב) וכל כלי אשר ישב עליו וגו' יכול כפה סאה וישב עליה כפה תרקב וישב עליה יהא טמא תלמוד לומר אשר ישב עליו הזב מי שמיוחד לישיבה יצא זה שאומרים לו עמוד ונעשה מלאכתנו
3 Aber ist denn nach R. Joḥanan nicht die Verwendbarkeit für die ursprüngliche Bestimmung erforderlich!? Es wird ja gelehrt: Man könnte glauben, daß, wenn [der Flußbehaftete] eine Seá oder einen Trikab umgestülpt und sich darauf gesetzt hat, sie dadurch unrein werden, so heißt es: <i>worauf der Flußbehaftete sich setzt</i>; nur was zum Sitzen bestimmt ist, ausgenommen diese, da man zu ihm sagen kann: Steh auf, wir wollen unsere Arbeit verrichten.
ד ר' אלעזר אומר במדרסות אומרים עמוד ונעשה מלאכתנו ואין אומרים בטמא מת עמוד ונעשה מלאכתנו ור' יוחנן אמר אף אומר בטמא מת עמוד ונעשה מלאכתנו
4 R. Elea͑zar sagte: Hinsichtlich der Unreinheit durch Auftreten gilt die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten, und hinsichtlich der Unreinheit des Leichenunreinen gilt nicht die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten. R. Joḥanan sagte: Auch hinsichtlich der Unreinheit des Leichenunreinen gilt die Aufforderung zum Aufstehen, um die Arbeit zu verrichten. –
ה איפוך קמייתא ומאי חזית דאפכת קמייתא איפוך בתרייתא
5 Wende das erste um. – Was veranlaßt dich, das erste umzuwenden, wende doch das zweite um!? –
ו הא שמעינן ליה לרבי יוחנן דבעי מעין מלאכה ראשונה (. דתניא). סנדל של בהמה של מתכת טמא למאי חזי אמר רב ראוי לשתות בו מים במלחמה ור' חנינא אמר ראוי לסוך בו שמן במלחמה ור' יוחנן אמר בשעה שבורח מן הקרב מניחו ברגליו ורץ על קוצין ועל הברקנים
6 Wir wissen von R. Joḥanan, daß nach ihm die Verwendbarkeit für die ursprüngliche Bestimmung erforderlich ist, denn es wird gelehrt: Der metallene Hufschuh eines Viehs ist verunreinigungsfähig. Wofür ist er verwendbar? Rabh sagte, man könne im Kriege daraus Wasser trinken; R. Ḥanina sagte, man könne im Kriege daraus Öl schmieren; und R. Joḥanan sagte, wenn man vom Schlachtfelde flieht, nimmt man ihn auf die Füße und läuft über Dornen und Disteln. –
ז מאי בין רב לר' חנינא איכא בינייהו דמאיס
7 Welchen Unterschied gibt es zwischen Rabh und R. Ḥanina? – Wenn er schmutzig ist. –
ח בין ר' יוחנן לר' חנינא איכא בינייהו דיקיר:
8 Zwischen R. Joḥanan und R. Ḥanina? – Wenn er schwer ist.
ט ולא בעיר של זהב: מאי בעיר של זהב רבה בר בר חנה א"ר יוחנן ירושלים דדהבא
9 N<small>ICHT MIT EINER GOLDENEN</small> S<small>TADT</small>. Was heißt eine goldene Stadt? Rabba b. Bar Ḥana erwiderte im Namen R. Joḥanans: Ein goldenes Jerušalem,