טו ורב מאי שנא הני אמר עולא כדי שלא תתגנה על בעלה כדתניא (ויקרא טו, לג) והדוה בנדתה זקנים הראשונים אמרו שלא תכחול ולא תפקוס ולא תתקשט בבגדי צבעונין עד שבא ר"ע ולימד אם כן אתה מגנה על בעלה ונמצא בעלה מגרשה אלא מה ת"ל והדוה בנדתה בנדתה תהא עד שתבא במים
15 Womit sind diese nach Rabh anders? U͑la erwiderte: Damit [die Frau] ihrem Manne nicht verächtlich werde. Es wird nämlich gelehrt: <i>Und die an ihrer Monatsblutung leidet</i>. Hierzu sagten die früheren Gelehrten, sie dürfe sich weder schminken noch pudern, noch mit bunten Kleidern putzen. Später trat R. A͑qiba auf und lehrte: Dadurch machst du sie ja ihrem Manne verächtlich, und es kann dazu kommen, daß sich ihr Mann von ihr scheiden läßt. Worauf aber deutet der Schriftvers: <i>und die an ihrer Monatsblutung leidet</i>? Sie werde solange als Monatsblutende betrachtet, bis sie im Wasser gebadet hat.