ו סנדל אסנדל לא קשיא הא דקתני חייב חטאת בדטייעי דקטרי אושכפי פטור אבל אסור בדחומרתא דקטרי אינהו מותר לכתחילה בסנדל דנפקי ביה בי תרי כדרב יהודה דרב יהודה אחוה דרב סלא חסידא הוה ליה ההוא זוגא דסנדלי זמנין דנפיק ביה איהו זימנין נפיק ביה ינוקיה אתא לקמיה דאביי א"ל כה"ג מאי א"ל חייב חטאת
6 Bezüglich der Sandale besteht ebenfalls kein Widerspruch. Die Lehre, man sei ein Sündopfer schuldig, gilt von den Sandalen der Araber, an welchen die Schuster den Knoten machen; [die Lehre], man sei frei, jedoch sei es von vornherein verboten, gilt von einem Knoten, den sie selber machen; [die Lehre], es sei von vornherein erlaubt, gilt von einer Sandale, die zwei Personen abwechselnd tragen. So ereignete es sich bei R. Jehuda. R. Jehuda, der Bruder Sala des Frommen, hatte ein Paar Sandalen, die zuweilen er und zuweilen sein Sohn trug. Einst trat er vor Abajje und fragte ihn: Wie ist es damit? Dieser erwiderte: Man ist dieserhalb ein Sündopfer schuldig.