Shabbat 26

Kapitel 26

א ושימש תלמידי חכמים הרבה מפני מה מת בחצי ימיו ולא היה אדם מחזירה דבר פעם אחת נתארחתי אצלה והיתה מסיחה כל אותו מאורע ואמרתי לה בתי בימי נדותך מה הוא אצלך אמרה לי חס ושלום אפי' באצבע קטנה לא נגע [בי] בימי לבוניך מהו אצלך אכל עמי ושתה עמי וישן עמי בקירוב בשר ולא עלתה דעתו על דבר אחר ואמרתי לה ברוך המקום שהרגו שלא נשא פנים לתורה שהרי אמרה תורה (ויקרא יח, יט) ואל אשה בנדת טומאתה לא תקרב כי אתא רב דימי אמר מטה חדא הואי במערבא אמרי אמר רב יצחק בר יוסף סינר מפסיק בינו לבינה:
1 und viel Umgang mit Schriftgelehrten gepflegt hat, in der Hälfte seines Lebensalters gestorben!? Es war aber niemand, der ihr erwidern konnte. Als ich einst bei ihr weilte und sie mir die ganze Begebenheit erzählte, fragte ich sie: Meine Tochter, wie hat er sich zu dir während der Tage deiner Menstruation benommen? Sie erwiderte: Behüte und bewahre, er hat mich nicht einmal mit dem kleinen Finger berührt. – Wie hat er sich zu dir während der Tage deiner weißen [Kleidung] benommen? – Er aß mit mir, trank mit mir und schlief mit mir bei Berührung des Leibes, doch kam ihm jene Sache nicht in den Sinn. Darauf sprach ich zu ihr: Gepriesen sei Gott, der ihn getötet hat, weil er die Tora nicht hoch geachtet hat, denn die Tora sagt: <i>du sollst einem Weibe während ihrer Unreinheit nicht nahen.</i> Als R. Dimi kam, erzählte er: Es war nur in einem Bette. Im Westen sagten sie, R. Jiçḥaq b. Joseph habe erzählt, eine Schürze trennte zwischen ihm und ihr.
ב <big><strong>מתני׳</strong></big> ואלו מן ההלכות שאמרו בעליית חנניה בן חזקיה בן גרון שעלו לבקרו נמנו ורבו ב"ש על ב"ה וי"ח דברים גזרו בו ביום:
2 <b>U</b><small>ND DIESE GEHÖREN ZU DEN</small> H<small>ALAKHOTH, DIE MAN IM</small> S<small>ÖLLER DES</small> Ḥ<small>ANANJA</small> [<small>B</small>. <small>ḤIZQIJA</small>] <small>B</small>. G<small>ARON FESTGESETZT HAT, ALS SIE IHN BESUCHTEN</small>. S<small>IE STIMMTEN AB, UND DIE</small> S<small>CHULE</small> Š<small>AMMAJS WAR ZAHLREICHER ALS DIE</small> S<small>CHULE</small> H<small>ILLELS.</small> A<small>CHTZEHN</small> V<small>ERORDNUNGEN WURDEN AN DIESEM</small> T<small>AGE GETROFFEN</small>.
ג <big><strong>גמ׳</strong></big> א"ל אביי לרב יוסף אלו תנן או ואלו תנן ואלו תנן הני דאמרן או אלו תנן דבעינן למימר קמן תא שמע אין פולין לאור הנר ואין קורין לאור הנר ואלו מן ההלכות שאמרו בעליית חנניה בן חזקיה בן גרון ש"מ ואלו תנן ש"מ:
3 GEMARA. Abajje sprach zu R. Joseph: Heißt es ‘diese’ oder ‘und diese’? Heißt es ‘und diese’, so sind die vorher genannten gemeint, heißt es ‘diese’, so sind die weiter folgenden gemeint. – Komm und höre: Man darf nicht die Kleider von Ungeziefer vor einer Lampe reinigen, noch vor einer Lampe lesen. Und diese gehören zu den Halakhoth, die man im Söller des Ḥananja b. Ḥizqija b. Garon festgesetzt hat. Schließe hieraus, daß es ‘und diese’ heißt. Schließe hieraus.
ד ת"ר מי כתב מגילת תענית אמרו חנניה בן חזקיה וסיעתו שהיו מחבבין את הצרות
4 Die Rabbanan lehrten: Wer hat die ‘Fastenrolle’ geschrieben? – Man sagt, Ḥananja [b. Ḥizqija] und sein Kollegium, weil ihnen [die Erinnerung an] die Drangsale lieb war.
ה אמר רשב"ג אף אנו מחבבין את הצרות אבל מה נעשה שאם באנו לכתוב אין אנו מספיקין
5 R. Šimo͑n b. Gamliél sprach: Auch uns ist [die Erinnerung an] die Drangsale lieb; was sollen wir aber tun, wollten wir sie aufzeichnen, so würden wir dies nicht vermögen.
ו ד"א אין שוטה נפגע
6 Eine andere Erklärung: Der Blöde wird nicht geplagt.
ז ד"א אין בשר המת מרגיש באיזמל איני והאמר רב יצחק קשה רימה למת כמחט בבשר החי שנא' (איוב יד, כב) אך בשרו עליו יכאב ונפשו עליו תאבל אימא אין בשר המת שבחי מרגיש באיזמל
7 Eine andere Erklärung: Das Fleisch des Toten spürt das Messer nicht. – Dem ist ja aber nicht so, R. Jiçḥaq sagte ja, das Gewürm sei für den Toten so schmerzhaft, wie eine Nadel im Fleische eines Lebenden, denn es heißt: <i>weil er das Fleisch an sich trägt, muß er Schmerzen haben, und weil seine Seele noch bei ihm ist, muß er Leid tragen</i>!? – Sage: das abgestorbene Fleisch des Lebenden spürt das Messer nicht.
ח אמר רב יהודה אמר רב ברם זכור אותו האיש לטוב וחנניה בן חזקיה שמו שאלמלא הוא נגנז ספר יחזקאל שהיו דבריו סותרין דברי תורה מה עשה העלו לו ג' מאות גרבי שמן וישב בעלייה ודרשן:
8 R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Wahrlich, jener Mann sei zum Guten gedacht, nämlich Ḥananja b. Ḥizqija; wenn nicht er, wäre das Buch Jeḥezqel versteckt worden, weil seine Worte den Worten der Tora widersprechen. Was tat er? Er begab sich in den Söller, wo man ihm dreihundert Krüge Öl brachte, und erklärte sie.
ט ושמנה עשר דבר גזרו: מאי נינהו שמנה עשר דבר דתנן אלו פוסלין את התרומה האוכל אוכל ראשון והאוכל אוכל שני והשותה משקין טמאין והבא ראשו ורובו במים שאובין וטהור שנפלו על ראשו ורובו שלשה לוגין מים שאובין והספר והידים והטבול יום והאוכלים והכלים שנטמאו במשקין
9 A<small>CHTZEHN</small> V<small>ERORDNUNGEN WURDEN GETROFFEN.</small> Welche sind diese achtzehn Verordnungen? Wir haben gelernt: Folgendes macht die Hebe unbrauchbar. Wer eine erstgradig unreine Speise ißt; wer eine zweitgradig unreine Speise ißt; wer unreine Getränke trinkt; wer den Kopf und den größten Teil des Körpers in geschöpftes Wasser untergetaucht hat; der Reine, dem man auf den Kopf und den größeren Teil des Körpers drei Log geschöpftes Wasser gegossen hat; ein Buch [aus der heiligen Schrift; ungewaschene] Hände; wer am selben Tage ein Tauchbad genommen hat; durch Flüssigkeit unrein gewordene Speisen und Gefäße. –
י מאן תנא האוכל אוכל ראשון והאוכל אוכל שני מפסל פסלי טמויי
10 Wer lehrt, daß der, der erstgradig unreine oder zweitgradig unreine Speisen ißt, [die Hebe] wohl unbrauchbar mache,