Shabbat 83

Kapitel 83

א מותר
1 ist erlaubt. —
ב למימרא דשמואל כרבי שמעון סבירא ליה והאמר שמואל מכבין גחלת של מתכת ברה"ר בשביל שלא יזוקו בה רבים אבל לא גחלת של עץ ואי ס"ד סבר לה כרבי שמעון אפילו של עץ נמי
2 Demnach ist Šemuél der Ansicht R. Šimo͑ns, und [dem widersprechend] sagte Šemuél, man dürfe auf öffentlichem Gebiete eine Metallkohle löschen, damit die Leute durch sie nicht zu Schaden kommen, nicht aber eine Holzkohle. Wenn du sagst, er sei der Ansicht R. Šimo͑ns, so sollte es auch bei einer Holzkohle erlaubt sein!? —
ג בדבר שאין מתכוין סבר לה כרבי שמעון במלאכה שאינה צריכה לגופה סבר לה כרבי יהודה אמר רבינא הלכך קוץ ברשות הרבים מוליכו פחות פחות מד' אמות ובכרמלית אפילו טובא:
3 Bezüglich der unbeabsichtigten Tätigkeit ist er der Ansicht R. Šimo͑ns, und bezüglich der ari sich unnötigen Arbeit ist er der Ansicht R. Jehudas. Rabina sagte: Daher darf man einen Dorn aus öffentlichem Gebiete in [Strecken von] weniger als vier Ellen forttragen, von einem Neutralgebiete sogar eine große Strecke.
ד אבל נותן כו': ת"ר נותן אדם חמין לתוך הצונן ולא הצונן לתוך החמין דברי בית שמאי ובית הלל אומרים בין חמין לתוך הצונן ובין צונן לתוך החמין מותר בד"א בכוס אבל באמבטי חמין לתוך הצונן ולא צונן לתוך החמין ורבי שמעון בן מנסיא אוסר אמר רב נחמן הלכה כר"ש בן מנסיא
4 W<small>OHL ABER DARF MAN &amp;C. GIESSEN</small>. Die Rabbanan lehrten: Man darf warmes [Wasser] in kaltes gießen, nicht aber kaltes in warmes — so die Schule Šammajs; die Schule Hillels sagt, sowohl warmes in kaltes als auch kaltes in warmes sei erlaubt. Dies jedoch nur in ein Trinkgefäß, in eine Badewanne aber nur warmes in kaltes, nicht aber kaltes in warmes; R. Šimo͑n b. Menasja verbietet es. R. Naḥman sagte: Die Halakha ist wie R. Šimo͑n b. Menasja.
ה סבר רב יוסף למימר ספל הרי הוא כאמבטי א"ל אביי תני ר' חייא ספל אינו כאמבטי ולמאי דסליק אדעתא מעיקרא דספל הרי הוא כאמבטי ואמר רב נחמן הלכה כרבי שמעון בן מנסיא אלא בשבת רחיצה בחמין ליכא
5 R. Joseph wollte entscheiden, ein Waschbecken gleiche einer Badewanne, da sprach Abajje zu ihm: R. Ḥija lehrte, ein Becken gleiche nicht einer Badewanne. — Nach der früheren Annahme, ein Becken gleiche einer Badewanne, gäbe es nach der Entscheidung R. Naḥmans, die Halakha sei wie R. Šimo͑n b. Menasja, am Šabbath kein Waschen mit warmem Wasser!? —
ו מי סברת רבי שמעון אסיפא קאי ארישא קאי ובית הלל מתירין בין חמין לתוך צונן ובין צונן לתוך החמין ורבי שמעון בן מנסיא אוסר צונן לתוך חמין לימא רבי שמעון בן מנסיא דאמר כב"ש הכי קאמר לא נחלקו ב"ש וב"ה בדבר זה
6 Du glaubst wohl, R. Šimo͑n beziehe sich auf den Schlußsatz, er bezieht sich auf den Anfangssatz: die Schule Hillels sagt, sowohl warmes in kaltes, als auch kaltes in warmes sei erlaubt. R. Šimo͑n b. Menasja verbietet kaltes in warmes. — R. Šimo͑n b. Menasja vertritt demnach die Ansicht der Schule Šammajs!? — Er meint es wie folgt: hierüber streiten die Schule Šammajs und die Schule Hillels überhaupt nicht.
ז אמר רב הונא בריה דרב יהושע חזינא ליה לרבא דלא קפיד אמנא מדתני רבי חייא נותן אדם קיתון של מים לתוך ספל של מים בין חמין לתוך צונן ובין צונן לתוך חמין אמר ליה רב הונא לרב אשי דילמא שאני התם דמיפסק כלי אמר ליה מערה איתמר מערה אדם קיתון של מים לתוך ספל של מים בין חמין לתוך צונן בין צונן לתוך חמין:
7 R. Hona, Sohn des R. Jehošua͑, erzählte: Ich beobachtete, daß Raba es mit dem Wasser nicht genau nahm, weil R. Ḥija gelehrt hat, man dürfe einen Krug Wasser in ein Becken Wasser stellen, einerlei, ob warmes in kaltes oder kaltes in warmes. R. Hona sprach zu R. Aši: Vielleicht ist es da anders, weil der Krug dazwischen scheidet. Dieser erwiderte: Es heißt gießen: man darf einen Krug Wasser in ein Becken Wasser giessen, einerlei, ob warmes in kaltes oder kaltes in warmes.
ח <big><strong>מתני׳</strong></big> האילפס והקדרה שהעבירן מרותחין לא יתן לתוכן תבלין
8 <b>W</b><small>ENN MAN EINE</small> K<small>ASSEROLLE ODER EINEN</small> T<small>OPF SIEDEND</small> [<small>VOM</small> F<small>EUER</small>] <small>NIMMT</small>, <small>SO DARF MAN DARIN KEIN</small> G<small>EWÜRZ TUN, </small>