Sukkah 38

Kapitel 38

א טיט הנרוק יוכיח שמצטרף לארבעים סאה והטובל בו לא עלתה לו טבילה:
1 der dünne Schlamm beweist dies: er wird zum Maße von vierzig Seá mitvereinigt, jedoch wird dem, der darin untertaucht, das Tauchbad nicht angerechnet.
ב <big><strong>מתני׳</strong></big> העושה סוכתו כמין צריף או שסמכה לכותל ר' אליעזר פוסל מפני שאין לה גג וחכמים מכשירין:
2 <b>W</b><small>ENN JEMAND SEINE</small> F<small>ESTHÜTTE NACH DER</small> A<small>RT EINER</small> B<small>INSENHÜTTE</small><small></small> M<small>ACHT, ODER AN EINE</small> W<small>AND LEHNT, SO IST SIE NACH</small> R. E<small>LIE͑ZER</small> U<small>NBRAUCHBAR</small>, W<small>EIL</small> S<small>IE</small> K<small>EIN</small> D<small>ACH</small> H<small>AT,</small> U<small>ND</small> N<small>ACH</small> D<small>EN</small> W<small>EISEN</small> B<small>RAUCHBAR</small>.
ג <big><strong>גמ׳</strong></big> תנא מודה ר' אליעזר שאם הגביהה מן הקרקע טפח או שהפליגה מן הכותל טפח שהיא כשרה
3 GEMARA. Es wird gelehrt: R. Elie͑zer pflichtet jedoch bei, daß, wenn man sie eine Handbreite vom Boden hochhebt, beziehungsweise eine Handbreite von der Wand abstehen läßt, sie brauchbar sei. –
ד מאי טעמייהו דרבנן שיפועי אהלים כאהלים דמו
4 Was ist der Grund der Rabbanan? – Die Schräge des Zeltes gilt als Zelt.
ה אביי אשכחיה לרב יוסף דקא גני בכילת חתנים בסוכה אמר ליה כמאן כר' אליעזר שבקת רבנן ועבדת כר' אליעזר
5 Abajje traf R. Joseph in der Festhütte unter einem Brautbaldachin schlafen. Da sprach er zu ihm: Also nach R. Elie͑zer; du läßt also die Rabbanan und verfährst nach R. Elie͑zer!? –
ו אמר ליה ברייתא איפכא תני ר' אליעזר מכשיר וחכמים פוסלין שבקת מתניתין ועבדת כברייתא
6 Dieser erwiderte: Eine Barajtha lehrt entgegengesetzt: so ist sie nach R. Elie͑zer brauchbar und nach den Weisen unbrauchbar. – Du läßt die Mišna und verfährst nach einer Barajtha!?
ז אמר ליה מתניתין יחידאה היא דתניא העושה סוכתו כמין צריף או שסמכה לכותל רבי נתן אומר רבי אליעזר פוסל מפני שאין לה גג וחכמים מכשירין:
7 Dieser erwiderte: Die Mišna ist von einem Einzelnen, denn es wird gelehrt: Wenn jemand eine Festhütte nach der Art einer Binsenhütte macht, oder an eine Wand lehnt, so ist sie, wie R. Nathan lehrt, nach R. Elie͑zer unbrauchbar, weil sie kein Dach hat, und nach den Weisen brauchbar.
ח <big><strong>מתני׳</strong></big> מחצלת קנים גדולה עשאה לשכיבה מקבלת טומאה ואין מסככין בה לסיכוך מסככין בה ואינה מקבלת טומאה רבי אליעזר אומר אחת קטנה ואחת גדולה עשאה לשכיבה מקבלת טומאה ואין מסככין בה לסיכוך מסככין בה ואינה מקבלת טומאה:
8 <b>E</b><small>INE GROSSE</small> R<small>OHRMATTE IST, WENN MAN SIE ALS</small> U<small>NTERLAGE GEFERTIGT HAT, FÜR DIE</small> U<small>NREINHEIT EMPFÄNGLICH UND ZUR</small> H<small>ÜTTENBEDACHUNG UNBRAUCHBAR, UND WENN ALS</small> B<small>EDACHUNG, ZUR</small> H<small>ÜTTENBEDACHUNG BRAUCHBAR UND FÜR DIE</small> U<small>NREINHEIT NICHT EMPFÄNGLICH</small>. R. E<small>LIE͑ZER SAGT, OB EINE KLEINE ODER EINE GROSSE: HAT MAN SIE ALS</small> U<small>NTERLAGE GEFERTIGT</small>, <small>SO IST SIE FÜR DIE</small> U<small>NREINHEIT EMPFÄNGLICH UND ZUR</small> H<small>ÜTTENBEDACHUNG UNBRAUCHBAR, UND WENN ALS</small> B<small>EDACHUNG, ZUR</small> H<small>ÜTTENBEDACHUNG BRAUCHBAR UND FÜR DIE</small> U<small>NREINHEIT NICHT EMPFÄNGLICH</small>.
ט <big><strong>גמ׳</strong></big> הא גופה קשיא אמרת עשאה לשכיבה מקבלת טומאה ואין מסככין בה טעמא דעשאה לשכיבה הא סתמא לסיכוך
9 GEMARA. Dies widerspricht sich ja selbst: er sagt, daß, wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, sie für die Unreinheit empfänglich und zur Hüttenbedachung unbrauchbar sei, nur wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Bedachung,
י והדר תני לסיכוך מסככין בה ואינה מקבלת טומאה טעמא דעשאה לסיכוך הא סתמא לשכיבה
10 und später lehrt er, daß, wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, sie zur Hüttenbedachung brauchbar und für die Unreinheit nicht empfänglich sei, nur wenn man sie als Bedachung gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Unterlage!? –
יא הא לא קשיא כאן בגדולה כאן בקטנה
11 Das ist kein Widerspruch; das eine gilt von einer großen und das andere von einer kleinen. –
יב (בשלמא לרבנן לא קשיא אלא לרבי אליעזר קשיא דתנן) רבי אליעזר אומר אחת קטנה ואחת גדולה עשאה לשכיבה מקבלת טומאה ואין מסככין בה טעמא דעשאה לשכיבה הא סתמא לסיכוך
12 Allerdings besteht nach den Rabbanan kein Widerspruch, nach R. Elie͑zer aber besteht ja der Widerspruch!? Es wird ja gelehrt: R. Elie͑zer sagt, ob eine kleine oder eine große; hat man sie als Unterlage gefertigt, so ist sie für die Unreinheit empfänglich und zur Hüttenbedachung unbrauchbar, nur wenn man sie als Unterlage gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Bedachung;
יג אימא סיפא עשאה לסיכוך מסככין בה ואינה מקבלת טומאה טעמא דעשאה לסיכוך הא סתמא לשכיבה
13 im Schlußsatze aber heißt es, daß, wenn man sie zur Bedachung gefertigt hat, sie als Hüttenbedachung brauchbar und für die Unreinheit nicht empfänglich sei, nur wenn man sie zur Bedachung gefertigt hat, ohne Bestimmung aber gilt sie als Unterlage!?
יד אלא אמר רבא בגדולה כ"ע לא פליגי דסתמא לסיכוך כי פליגי בקטנה תנא קמא סבר סתם קטנה לשכיבה ורבי אליעזר סבר סתם קטנה נמי לסיכוך
14 Vielmehr, erklärte Raba, hinsichtlich einer großen stimmen sie überein, daß sie ohne Bestimmung als Bedachung gelte, sie streiten nur über eine kleine; der erste Tanna ist der Ansicht, eine kleine gelte ohne Bestimmung als Unterlage, und R. Elie͑zer ist der Ansicht, auch eine kleine ohne Bestimmung gelte als Bedachung.