Yoma 118

Kapitel 118

א עד כאן לא פליגי אלא מדרבנן אבל מדאורייתא אין מועלין בהן
1 Sie streiten nur, ob rabbanitisch, nach der Tora aber begeht man daran keine Veruntreuung.
ב מנא הני מילי אמר עולא אמר קרא (ויקרא יז, יא) לכם שלכם יהא דבי רבי שמעון תנא (ויקרא יז, יא) לכפר לכפרה נתתיו ולא למעילה
2 Woher dies? U͑la erwiderte: Die Schrift sagt: <i>euch</i>, es gehört euch. In der Schule R. Šimo͑ns lehrten sie: <i>Zur Sühne</i>, ich habe es zur Sühne bestimmt, nicht aber zur Veruntreuung.
ג ור' יוחנן אמר א"ק (ויקרא יז, יא) הוא לפני כפרה כלאחר כפרה מה לאחר כפרה אין בו מעילה אף לפני כפרה אין בו מעילה
3 R. Joḥanan erklärte: Die Schrift sagt: <i>es</i>, es ist vor der Sühne, was nach der Sühne: wie man nach der Sühne daran keine Veruntreuung begeht,
ד ואימא לאחר כפרה כלפני כפרה מה לפני כפרה יש בו מעילה אף לאחר כפרה יש בו מעילה אין לך דבר שנעשית מצותו ומועלין בו ולא והרי תרומת הדשן
4 ebenso begeht man vor der Sühne daran keine Veruntreuung. – Vielleicht nach der Sühne, was vor der Sühne: wie man vor der Sühne daran eine Veruntreuung begeht, ebenso begeht man daran eine Veruntreuung nach der Sühne!? – Du hast nichts, woran man eine Veruntreuung begeht, nachdem das Gebot damit ausgeübt worden ist. – Etwa nicht, dies war ja beim Abheben der Asche der Fall!? –