Zevachim 92

Kapitel 92

א אחת לכלל ואחת לפרט ואחת לדברים שאינן נאכלין
1 Eine als Generalisierung, eine als Spezialisierungund eine wegen der Dinge, die nicht gegessen werden. –
ב ולרבי שמעון דאמר דברים שאין נאכלין אין חייבין עליהם משום טומאה לאיתויי מאי לאיתויי חטאות הפנימיות
2 Was schließt sie aber nach R. Šimo͑n ein, welcher sagt, bei Dingen, die nicht gegessen werden, sei man nicht wegen Unreinheit schuldig!? – Diese schließt die inneren Sündopfer ein;
ג ס"ד אמינא הואיל ואמר רבי שמעון כל שאינו על מזבח החיצון כשלמים אין חייבין עליו משום פיגול משום טומאה נמי לא ליחייב קמ"ל:
3 man könnte glauben, da R. Šimo͑n der Ansicht ist, man sei bei Dingen, die nicht gleich dem Heilsopfer auf dem äußeren Altar hergerichtet werden, nicht wegen Verwerflichem schuldig, sei man bei diesen auch nicht wegen Unreinheit schuldig, so lehrt er uns.
ד נומי ר' שמעון מחייב את שדרכו לאכול כו': איתמר רבי יוחנן וריש לקיש רבי אלעזר ורבי יוסי ברבי חנינא חד מהאי זוזא וחד מהאי זוזא
4 N<small>ACH</small> R. Š<small>IMO͑N IST MAN SCHULDIG NUR BEI</small> D<small>INGEN, DIE MAN ZU ESSEN PFLEGT &amp;C</small>. Es wurde gelehrt: R. Joḥanan und Reš Laqiš, R. Elea͑zar und R. Jose b. R. Ḥanina,
ה חד אמר מחלוקת בטומאת בשר אבל בטומאת הגוף דברי הכל אינו לוקה
5 einer von dem einen Paare und einer von dem anderen Paare [streiten]; einer sagt, sie streiten nur über die Unreinheit des Fleisches; bei Unreinheit des Körpers aber stimmen alle überein, daß dieserhalb nicht zu geißeln ist,
ו וחד אמר כמחלוקת בזו כך מחלוקת בזו מאי טעמא כיון דקרינא ביה (ויקרא ז, יט) והבשר אשר יגע בכל טמא קרינן ביה (ויקרא ז, כ) וטומאתו עליו
6 und einer sagt, wie sie über das eine streiten, streiten sie auch über das andere, denn wie es hiervon heißt:<i>und das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung kommt,</i> so heißt es hiervon auch:<i>und seine Unreinheit ihm anhaftet.</i>
ז רב טביומי מתני הכי רב כהנא מתני הכי חד מהאי זוזא וחד מהאי זוזא אסיפא חד אמר מחלוקת בטומאת הגוף אבל בטומאת בשר דברי הכל לוקה וחד אמר כמחלוקת בזו כך מחלוקת בזו
7 So lehrte es R. Ṭabjomi; R. Kahana aber bezieht [den Streit] der beiden Paare auf den Schlußsatz. Einer sagt, sie streiten nur über die Unreinheit des Körpers, bei Unreinheit des Fleisches aber stimmen alle überein, daß er zu geißeln ist, und einer sagt, wie sie über das eine streiten, streiten sie auch über das andere.
ח אמר רבא מסתברא כמ"ד כמחלוקת בזו כך מחלוקת בזו מאי טעמא כיון דלא קרינא ביה וטומאתו עליו ונכרתה לא קרינן ביה והבשר אשר יגע בכל טמא לא יאכל
8 Raba sagte: Die Ansicht desjenigen, welcher sagt, sie streiten über das eine wie über das andere, ist einleuchtend, denn da es hiervon nicht heißt: <i>und seine Unreinheit ihm anhaftet,</i> so heißt es hiervon auch nicht: <i>und das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung kommt, soll nicht gegessen werden. </i>
ט והאמר מר והבשר לרבות עצים ולבונה לפוסלה בעלמא:
9 Der Meister sagte ja aber [das Wort] <i>und das Fleisch</i> schließe das Holz und den Weihrauch ein!? – Nur hinsichtlich der Untauglichkeit.
י <big><strong>מתני׳</strong></big> לשם ששה דברים הזבח נזבח לשם זבח לשם זובח לשם השם לשם אשים לשם ריח לשם ניחוח והחטאת והאשם לשם חטא
10 <b>U</b><small>NTER SECHS</small> N<small>ENNUNGEN WIRD DAS</small> O<small>PFER DARGEBRACHT: AUF DEN</small> N<small>AMEN DES</small> O<small>PFERS, AUF DEN</small> N<small>AMEN DES</small> O<small>PFERNDEN, AUF DEN</small> N<small>AMEN</small> G<small>OTTES, ALS</small> F<small>EUEROPFER, ALS DUFTEND UND ALS ANGENEHM</small>; <small>DAS</small> S<small>ÜNDOPFEU UND DAS</small> S<small>CHULDOPFER AUCH UNTER</small> N<small>ENNUNG DER</small> S<small>ÜNDE</small>.
יא אמר רבי יוסי אף מי שלא היה בלבו לשם אחד מכל אלו כשר שהוא תנאי בית דין שאין המחשבה הולכת אלא אחר העובד:
11 R. J<small>OSE SAGT, AUCH WENN MAN AN EINE DIESER</small> N<small>ENNUNGEN IM</small> H<small>ERZEN NIGHT GEDACHT HAT, SEI ES TAUGLICH, DENN ES</small><small>IST EINE GERICHTLICHE</small> B<small>ESTIMMUNG; MASSGEBEND IST NUR DIE</small> A<small>BSICHT DES</small> D<small>IENSTTUENDEN</small>.
יב <big><strong>גמ׳</strong></big> אמר רב יהודה אמר רב עולה לשם עולה לאפוקי לשם שלמים דלא אשים לשם אשים לאפוקי כבבא דלא
12 GEMARA. R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Ein Brandopferauf den Namen eines Brandopfers, nicht aber auf den Namen eines Heilsopfers. Ein Feueropfer auf den Namen eines Feueropfers, nicht aber als Braten.
יג ריח לשם ריח לאפוקי אברים שצלאן והעלן דלא דאמר רב יהודה אמר רב אברים שצלאן והעלן אין בהן משום ריח
13 ‘Als duftend’, sie müssen duftend sein, ausgenommen der Fall, wenn man die Opferglieder gebraten und nachher hinaufgelegt hat. R. Jehuda sagte nämlich im Namen Rabhs: Wenn man Opferglieder gebraten und nachher hinaufgelegt hat, so gelten sie nicht mehr als duftend.
יד ניחוח לשם הנחת רוח לה' לשם מי שאמר והיה העולם
14 ‘Als angenehm’, für den, durch dessen Ausspruch die Welt entstanden ist.
טו אמר רב יהודה אמר רב חטאת ששחטה לשם עולה פסולה לשם חולין כשרה אמר ר' אלעזר מ"ט דרב (ויקרא כב, טו) ולא יחללו את קדשי בני ישראל קדשים מחללין קדשים ואין חולין מחללין קדשים:
15 R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Hat man ein Sündopfer auf den Namen eines Brandopfers geschlachtet, so ist es untauglich, wenn aber auf den Namen von Profanem, so ist es tauglich. R. Elea͑zar sagte: Folgendes ist der Grund Rabhs:<i>und sie sollen die heiligen Gaben der Kinder Jismaéls nicht entweihen;</i> Heiliges kann Heiliges entweihen, Profanes aber kann Heiliges nicht entweihen.
טז מתיב רבה אמר רבי יוסי אף מי שלא היה בלבו לשם אחד מכל אלו כשר שהוא תנאי ב"ד טעמא שלא היה בלבו כלל הא היה בלבו לשם חולין פסול
16 Rabba wandte ein: R. Jose sagt, auch wenn jemand an eine dieser Nennungen im Herzen nicht gedacht hat, sei es tauglich, denn es ist eine gerichtliche Bestimmung. Also nur dann, wenn er nichts gedacht hat, wenn er aber gedacht hat, daß es Profanes sein soll, ist es untauglich!?
יז א"ל אביי דלמא לא היה כלל כשר ומרצה הא היה בלבו לשם חולין כשר ואינו מרצה
17 Abajje erwiderte ihm: Vielleicht ist es, wenn er an nichts gedacht hat, tauglich und macht auch wohlgefällig, und wenn auf den Namen von Profanem, tauglich und macht nicht wohlgefällig.
יח א"ר אלעזר חטאת ששחטה לשם חולין כשרה משום חולין פסולה כדבעא מיניה שמואל מרב הונא
18 R. Elea͑zar sagte: Hat man ein Sündopfer auf den Namen von Profanem geschlachtet, so ist es tauglich, wenn aber als Profanes, so ist es untauglich. So fragte Šemuél den R. Hona: