Bekhorot 104

Kapitel 104

א לאיתויי שבחא דממילא חפורה והוו שובלי שלפופי והוו תמרי:
1 Dies schließt die von selber entstandene Melioration ein. Wenn aus Futtergras Ähren, oder aus den Knospen Datteln geworden sind.
ב ולא בראוי כבמוחזק: לאיתויי נכסי דאבי אבא:
2 U<small>ND NICHTS VOM</small> A<small>NWARTSCHAFTLICHEN WIE VOM</small> V<small>ORHANDENEN</small>. Dies schließt die Güter des Großvaters ein.
ג <big><strong>מתני׳</strong></big> ואלו שאין חוזרין ביובל הבכורה והיורש את אשתו והמייבם את אשת אחיו
3 <b>F</b><small>OLGENDES GEHT IM</small> J<small>OBELJAHRE NICHT</small><small>ZURÜCK</small>: <small>DER</small> E<small>RSTGEBURTSANTEIL</small>, <small>WAS MAN VON SEINER</small> F<small>RAU GEERBT HAT</small>, <small>WAS MAN DURCH DIE</small> S<small>CHWAGEREHE</small> [<small>GEERBT HAT</small>],
ד והמתנה דברי ר"מ וחכמים אומרים המתנה כמכר רבי אלעזר אומר כולם חוזרין ביובל רבי יוחנן בן ברוקה אומר אף היורש את אשתו יחזיר לבני משפחה וינכה מהן את הדמים:
4 <small>UND DIE</small> S<small>CHENKUNG</small> – <small>SO</small> R. M<small>EÍR</small>; <small>DIE</small> W<small>EISEN SAGEN</small>, <small>DIE</small> S<small>CHENKUNG GLEICHE DEM</small> V<small>ERKAUFE</small>. R. E<small>LIE͑ZER SAGT</small>, <small>DIES ALLES GEHE IM</small> J<small>OBELJAHRE ZURÜCK</small>. R. J<small>OḤANAN B</small>. B<small>EROQA SAGT</small>, <small>AUCH WAS MAN VON SEINER</small> F<small>RAU GEERBT HAT</small>, <small>GEBE MAN DEN</small> F<small>AMILIENANGEHÖRIGEN ZURÜCK</small>, <small>ZIEHE ABER ETWAS VOM</small> G<small>ELDE AB</small>.
ה <big><strong>גמ׳</strong></big> מאי טעמא דרבי מאיר מכר הוא דאמר רחמנא ליהדר ביובל מתנה וירושה לא והני מירושה ירושה דמתנה מתנה בכור (דברים כא, יז) לתת לו פי שנים מתנה קרייה רחמנא:
5 GEMARA. Was ist der Grund R. Meírs? – Der Allbarmherzige sagt nur vom Verkauften, daß es im Jobeljahre zurückgehe, Schenkung und Erbschaft aber nicht; was durch Erbschaft zufällt, ist Erbschaft, und was durch Schenkung, ist Schenkung. Der Erstgeburtsanteil, denn [es heißt]: <i>ihm doppelten Anteil zu geben</i>, der Allbarmherzige nennt es eine Gabe.
ו והיורש את אשתו ירושת הבעל דאורייתא והמייבם את אשת אחיו בכור קרייה רחמנא:
6 W<small>AS MAN VON SEINER</small> F<small>RAU GEERBT HAT</small>. Die Erbschaft des Mannes ist aus der Tora. W<small>AS MAN DURCH DIE</small> S<small>CHWAGEREHE GEERBT HAT</small>. Der Allbarmherzige nennt ihn Erstgeborener.
ז וחכמים אומרים מתנה כמכר: מאי טעמייהו דרבנן (ויקרא כה, יג) תשובו לרבות את המתנה
7 D<small>IE</small> W<small>EISEN SAGEN</small>, <small>DIE</small> S<small>CHENKUNG GLEICHE DEM</small> V<small>ERKAUFE</small>. Was ist der Grund der Rabbanan? –<i>Ihr sollt zurückkehren</i>, diesschließt die Schenkung ein.
ח והני כולהו ירושה נינהו
8 Jeneaber sind Erbschaft.
ט בכור אמר קרא לתת לו פי שנים מקיש חלק בכורה לחלק פשוט מה חלק פשוט ירושה אף חלק בכורה ירושה:
9 Der Erstgeburtsanteil, denn die Schrift sagt: <i>ihm doppelten Anteil zu geben</i>, sie vergleicht den Anteil des Erstgeborenen mit dem Anteile des Nichterstgeborenen; wie der Anteil des Nichterstgeborenen Erbschaft ist, ebenso ist der Anteil des Erstgeborenen Erbschaft.
י רבי אלעזר אומר כולם חוזרים ביובל: סבר לה כרבנן דאמרי תשובו לרבות את המתנה והני כולהו מתנה נינהו בכור לתת לו פי שנים מתנה קרייה רחמנא
10 R. E<small>LIE͑ZER SAGT</small>, <small>SIE ALLE KEHREN IM</small> J<small>OBELJAHRE ZURÜCK</small>. Er ist der Ansicht der Rabbanan, welche sagen: <i>ihr sollt zurückkehren</i>, dies schließt die Schenkung ein, und auch jene alle sind Schenkungen. Der Erstgeburtsanteil, denn [es heißt:] <i>ihm doppelten Anteil zu geben</i>, der Allbarmherzige nennt es Gabe.
יא והיורש את אשתו ירושת הבעל דרבנן והמייבם את אשת אחיו בכור קרייה רחמנא
11 Was man von seiner Frau geerbt hat, denn die Erbschaft des Ehemannes ist rabbanitisch. Was man durch die Schwagerehe geerbt hat, denn der Allbarmherzige nennt ihn Erstgeborener.
יב אמר רבי אסי אמר רבי יוחנן האחין שחלקו לקוחות הן ומחזירין זה לזה ביובל מותיב רב הושעיא ואלו שאין חוזרין ביובל הבכורה
12 R. Asi sagte im Namen R. Joḥanans: Brüder, die [Grundbesitz] geteilt haben, gelten als Käufer und erstatten einander im Jobeljahre zurück. R. Hoša͑ja wandte ein: Folgendes geht im Jobeljahre nicht zurück: der Erstgeburtsteil!?
יג אמר ליה ר' אלעזר מאי אין חוזרין אין חוזרין לבטלה מתקיף לה רב ששת מכלל דמאן דאמר חוזרין חוזרין לבטלה קאמר
13 R. Elea͑zar erwiderte ihm: Unter ‘nicht zurückgehen’ ist zu verstehen, sie gehen nicht umsonstzurück. R. Šešeth wandte ein: Demnach meint derjenige, welcher sagt, sie gehen zurück, sie gehen umsonst zurück!?
יד קרי רב חמא עליה דרב ששת (קהלת ז, יא) טובה חכמה עם נחלה ולא שמיע (להו) הא דכי אתי רבין אמר רבי יוחנן ואמרי לה ר' אלעזר אמר משום רבי אלעזר בן שמוע מאי חוזרין חוזרין לבטלה:
14 Da rief R. Ḥama über R. Šešeth:<i>Gut ist Weisheit mit Erbschaft</i><i>gepaart</i>. Er hat das nicht gehört, was Rabin, als er kam, im Namen R. Joḥanans gesagt hat, und wie manche sagen, R. Elea͑zar im Namen des R. Elea͑zar b. Šammua͑. Unter zurückgehen ist zu verstehen, sie gehen umsonst zurück.
טו ר"י בן ברוקה אומר אף היורש את אשתו יחזיר לבני וכו': מאי קסבר אי קסבר ירושת הבעל דאורייתא אמאי יחזיר לבני משפחה ואי קסבר ירושת הבעל דרבנן דמים מאי עבידתייהו
15 R. J<small>OḤANAN B</small>. B<small>EROQA SAGT</small>, <small>AUCH WAS MAN VON SEINER</small> F<small>RAU GEERBT HAT</small>, <small>GEBE MAN ZURÜCK</small> &amp;<small>C</small>. Welcher Ansicht ist er: ist er der Ansicht, das Erbrecht des Ehemannes sei aus der Tora, wieso gebe er es den Familienangehörigen zurück, und ist er der Ansicht, das Erbrecht des Ehemannes sei rabbanitisch, wieso ist vom Gelde abzuziehen!? –
טז לעולם קסבר ירושת הבעל דאוריית' והכא במאי עסקינן כגון שהורישתו אשתו בית הקברות ומשום פגם משפחה אמור רבנן לשקול דמי וליהדר
16 Tatsächlich ist er der Ansicht, das Erbrecht des Ehemannes sei aus der Tora, und hier handelt es sich um den Fall, wenn seine Frau ihm einen Begräbnisplatz vererbt hat; wegen der Bemakelung der Familie sagten die Rabbanan, daß er einen Geldersatz nehme und ihn zurückgebe.
יז וכדתניא המוכר קברו ודרך קברו מקום מעמדו ובית הספדו באים בני משפחה וקוברים אותו בעל כרחו משום פגם משפחה ומאי ינכה להם מן הדמים דמי קבר אשתו:
17 Wie gelehrt wird: Wenn jemand sein [Familien]grab, den Weg zu seinem [Familien]grabe, den Aufstellungsplatzoder sein Trauerhaus verkauft hat, so kommen seine Familienangehörigen und bestatten ihn dazwangsweise, wegen der Bemakelung der Familie. – Was heißt: er ziehe aber etwas vom Gelde ab? – Das Geld für das Begräbnis seiner Frau.
יח <br><br><big><strong>הדרן עלך יש בכור</strong></big><br><br>
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