Meilah 27

Kapitel 27

א איתמר עבודת כוכבים שנשתברה מאליה ר' יוחנן אמר אסורה ור"ל אמר מותרת
1 GEMARA. Es wurde gelehrt: Wenn ein Götze von selber zerbrochen ist, so ist er, wie R. Joḥanan sagt, verboten, und wie Reš Laqiš sagt, erlaubt.
ב רבי יוחנן אמר אסורה דלא בטלה עובד כוכבים ור"ל אמר מותרת מימר אמר היא גופה לא מצלה לדידי מצלה לי
2 R. Joḥanan sagt, er sei verboten, weil der Nichtjude ihn nicht entheiligthat, und Reš Laqiš sagt, er sei erlaubt, denn dieser denkt: er kann sich selbst nicht schützen, wie sollte er mich schützen.
ג איתיביה ריש לקיש לרבי יוחנן הקן שבראש האילן של הקדש אין נהנין ואין מועלין שבאשירה יתיז בקנה
3 Reš Laqiš wandle gegen R. Joḥanan ein: Von einem Neste am Wipfel eines Baumes des Heiligtums darf man nicht nutznießen, jedoch gibt es dabei keine Veruntreuung. Das auf einer Ašera darf man mit einer Stange herunterschlagen.
ד מאי לאו דאיתבר מגופה וקתני יתיז בקנה לא דאייתי עצים מעלמא
4 Doch wohl, wenn er von diesem selber abgebrochenhat, und er lehrt, daß man es mit einer Stange herunterschlagen darf!? – Nein, wenn er Holz von anderwärts geholt hat. –
ה אי הכי אמאי של הקדש אין נהנין ואין מועלין
5 Wieso darf man demnach, wenn von dem des Heiligtums, davon nicht nutznießen (und gibt es dabei keine Veruntreuung)!? –
ו אלא בגידולין הבאין לאחר מכאן וקסבר אין מועלין בגידולין
6 Vielmehr, dies gilt vom Zuwachs nach [der Heiligung], und er ist der Ansicht, beim Zuwachs gebe es keine Veruntreuung. –
ז הכי נמי מסתברא דאי ס"ד דאייתי מעלמא אמאי יתיז בקנה לשקליה משקל
7 Dies ist auch einleuchtend, denn wozu braucht man, wenn du sagen wolltest, wenn er es von anderwärts geholt hat, es mit der Stange herunter zu schlagen, man kann es jaherunternehmen!?
ח אמר רבי אבהו א"ר יוחנן לעולם דאייתי מעלמא ומאי יתיז יתיז אפרוחים
8 R. Abahu erwiderte im Namen R. Joḥanans: Talsächlich, wenn er es von anderwärts geholt hat, und unter herunterschlagen ist zu verstehen, die Jungen herunterschlagen.
ט אמר ליה רבי יעקב לרבי ירמיה אפרוחים כאן וכאן מותרין ביצים כאן וכאן אסורין אמר רב אשי אם אפרוחים צריכין לאמן כביצים דמו
9 R. Ja͑qob sprach zu R. Jirmeja: Die Jungen sind von diesem und von jenemerlaubt, die Eier sind von diesem und Von jenem verboten. R. Aši sprach: Benötigen die Jungen noch der Mutter, so gleichen sie Eiern.
י <big><strong>מתני׳</strong></big> הגזברים שלקחו עצים מועלין בעצים ואין מועלין לא בשיפויי ולא בנבייה
10 <b>W</b><small>ENN DIE</small> S<small>CHATZMEISTER</small>H<small>OLZ GEKAUFT HABEN, SO GIBT ES EINE</small> V<small>ERUNTREUUNG BEIM</small> H<small>OLZE, NICHT ABER BEI DEN</small> H<small>OBELSPÄNEN UND NICHT BEIM</small> L<small>AUBE</small>.
יא <big><strong>גמ׳</strong></big> אמר שמואל בונין בחול ואח"כ מקדישין
11 GEMARA. Šemuél sagte: Man bauteprofanund heiligte es nachher. –
יב מאי טעמא מאן דמתנדב מעות מקדש להו דאמר תיחול קדושת מעות אבנין
12 Aus welchem Grunde? – Wer Geld spendet, heiligtes. Daher spreche er: die Heiligkeit des Geldes werde auf das Bauwerk übertragen,
יג ויהיב להון לאומנין בשכרן
13 und er gebe es den Werkmeistern als Lohn.