Menachot 49

Kapitel 49

א <big><strong>מתני׳</strong></big> נטמא הקומץ והקריבו הציץ מרצה יצא והקריבו אין הציץ מרצה שהציץ מרצה על הטמא ואינו מרצה על היוצא:
1 <b>W</b><small>ENN DER</small> H<small>AUFE UNREIN GEWORDEN UND DARGEBRACHT WORDEN</small> 1<small>ST SO MACHT IHN DAS</small> S<small>TIRNBLATT WOHLGEFÄLLIG</small>; <small>WENN ER HINAUSGEKOMMEN</small><small>WAR UND DARGEBRACHT WORDEN IST, SO MACHT IHN DAS</small> S<small>TIRNBLATT NICHT WOHLGEFÄLLIG</small>. D<small>AS</small> S<small>TIRNBLATT MACHT NUR DAS</small> U<small>NREINE WOHLGEFÄLLIG, NICHT ABER DAS</small> H<small>INAUSGEKOMMENE</small>.
ב <big><strong>גמ׳</strong></big> תנו רבנן (שמות כח, לח) ונשא אהרן את עון הקדשים וכי איזה עון הוא נושא אם תאמר עון פיגול הרי כבר נאמר לא יחשב א"ת עון נותר הרי כבר נאמר לא ירצה
2 GEMARA. Die Rabbanan lehrten:<i>Ahron soll die Verfehlung inbetreff der heiligen Dinge auf sich nehmen</i>; welche Verfehlung soll er auf sich nehmen: wenn die der Verwerflichkeit, so heißt es ja bereits:<i>es wird nicht angerechnet werden</i>, wenn die des Übriggebliebenen, so heißt es ja bereits:<i>es wird nicht wohlgefällig machen</i>;
ג הא אינו נושא אלא עון טומאה שהותרה מכללה בציבור
3 vielmehr nimmt er auf sich die Verfehlung der Unreinheit, die aus der Allgemeinheit heraus bei der Gemeinde erlaubtworden ist.
ד מתקיף לה רבי זירא אימא עון יוצא שהותר מכללו בבמה
4 R. Zera wandte ein: Vielleicht die Verfehlung des Hinausgekommenen, das aus der Allgemeinheit heraus beim Privataltar erlaubt wordenist!?
ה אמר ליה אביי אמר קרא (שמות כח, לח) לרצון להם לפני ה' עון דלפני ה' אין עון דיוצא לא
5 Abajje erwiderte ihm: Die Schrift sagt: <i>zum Wohlgefallen für sie vor dem Herrn</i>; nur die Verfehlung vordem Herrn, nicht aber die Verfehlung des Hinausgekommenen.
ו מתקיף לה רבי אילעא אימא עון שמאל שהותר מכללו ביום הכפורים
6 R. Ilea͑ wandte ein: Vielleicht die Verfehlung [der Dienstverrichtung mit] der linken[Hand], die aus der Allgemeinheit heraus am Versöhnungstageerlaubt worden ist!?
ז אמר ליה אביי אמר קרא עון עון שהיה בו ודחיתיו לאפוקי יוה"כ דהכשירו בשמאל הוא
7 Abajje erwiderte: Die Schrift sagt <i>Verfehlung</i>, wenn es an sich eine Verfehlung istund verdrängt wird, während [die Dienstverrichtung mit] der linken [Hand] am Versöhnungstage Vorschriftist.
ח רב אשי אמר עון הקדשים ולא עון המקדישין
8 R. Aši erklärte: <i>Die Verfehlung inbetreff der heiligen Dinge</i>, nicht aber die Verfehlung der heiligendenPerson.
ט אמר ליה רב סימא בריה דרב אידי לרב אשי ואמרי לה רב סימא בריה דרב אשי לרב אשי ואימא עון בעל מום שהותר מכללו בעופות דאמר מר תמות וזכרות בבהמה ואין תמות וזכרות בעופות
9 R. Sima, Sohn des R. Idi, sprach zu R. Aši, manche sagen, R. Sima, Sohn des R. Aši, zu R, Aši: Vielleicht die Verfehlung inbetreff des Fehlerbehafteten, das aus der Allgemeinheit heraus beim Geflügel erlaubt wordenist!? Der Meister sagte nämlich: Fehlerlosigkeit und Männlichkeitist nur beim Vieh erforderlich, nicht aber beim Geflügel.
י אמר ליה עליך אמר קרא לא ירצה (ויקרא כב, כ) כי לא לרצון יהיה לכם:
10 Dieser erwiderte: Deinetwegen sagtdie Schrift: <i>es wird nicht wohlgefällig machen</i>, [ferner:]<i>es wird euch nicht zur Wohlgefälligkeit gereichen</i><i>.</i>
יא תנו רבנן דם שנטמא וזרקו בשוגג הורצה במזיד לא הורצה במה דברים אמורים ביחיד אבל בציבור בין בשוגג בין במזיד הורצה ובעובד כוכבים בין בשוגג בין במזיד בין באונס בין ברצון
11 Die Rabbanan lehrten: Wenn das Blutunrein geworden ist und man es gesprengt hat, so ist es, wenn versehentlich, wohlgefällig, wenn vorsätzlich, nicht wohlgefällig. Dies gilt nur von einem einzelnen, bei einer Gemeinde aber ist es wohlgefällig, einerlei ob versehentlich oder vorsätzlich; bei dem Opfer eines Nichtjuden ist es, ob versehentlich oder vorsätzlich,