Shabbat 168

Kapitel 168

א ודין הוא ומה פכין קטנים שטהורין בזב טמאים במת מפץ שטמא בזב אינו דין שיהא טמא במת ואמאי הא לית ליה טהרה במקוה א"ל ר' חנינא שאני התם הואיל ואיכא במינו
1 Dies ist durch einen Schluß zu folgern: wenn kleine Krüglein, die durch einen Flußbehafteten nicht verunreinigungsfähig sind, durch einen Leichnam verunreinigungsfähig sind, um so eher ist die Matte, die durch einen Flußbehafteten verunreinigungsfähig ist, durch einen Leichnam verunreinigungsfähig. Wieso denn, sie erlangt ja keine Reinheit durch das Reinigungsbad!? R. Ḥanina erwiderte ihm: Anders ist es bei dieser, da es andere Geräte aus demselben Material gibt.
ב א"ל רחמנא ליצלן מהאי דעתא אדרבה רחמנא ליצלן מדעתא דידך וטעמא מאי תרי קראי כתיבי כתיב (ויקרא טו, ה) ואיש אשר יגע במשכבו וכתיב וכל המשכב אשר ישכב עליו הזב יטמא הא כיצד יש במינו אע"ג דלית ליה טהרה במקוה אין במינו מקיש משכבו לו
2 Jener entgegnete: Behüte uns der Allbarmherzige vor solcher Ansicht! – Im Gegenteil, der Allbarmherzige möge uns vor deiner Ansicht behüten. – Was ist sein Grund? – Es sind zwei Schriftverse vorhanden; einer lautet: <i>wenn jemand sein Lager berührt</i>, ein anderer aber: <i>jedes Lager, auf das der Flußbehaftete sich legt, soll unrein werden</i>. Wie sind sie in Übereinstimmung zu bringen? Gibt es [aus diesem Material reinigungsfähige Geräte, so sind sie verunreinigungsfähig], auch wenn sie selber keine Reinheit durch das Reinigungsbad erlangen, gibt es nicht, so gleicht das Lager ihm selbst.
ג רבא אמר מדרס כלי חרס טהור מהכא (במדבר יט, טו) וכל כלי פתוח אשר אין צמיד פתיל עליו הא יש צמיד פתיל עליו טהור הוא מי לא עסקינן דיחדינהו לאשתו נדה וקאמר רחמנא טהור:
3 Raba sagte: Daß das Tongefäß nicht durch das Auftreten verunreinigungsfähig ist, ist aus folgendem zu entnehmen: <i>Und jedes offene Gefäß, auf dem nicht ein mit einer Schnur befestigter Deckel ist</i>; wenn aber darauf ein mit einer Schnur befestigter Deckel ist, ist es rein. Es kann ja auch der Fall sein, daß man es für seine menstruierende Frau bestimmt hat, dennoch sagt der Allbarmherzige, daß es rein sei.
ד <big><strong>מתני׳</strong></big> מנין לערוגה שהיא ששה על ששה טפחים שזורעין בתוכה חמשה זרעונין ד' על ד' רוחות הערוגה ואחת באמצע שנא' (ישעיהו סא, יא) כי כארץ תוציא צמחה וכגנה זרועיה תצמיח זרעה לא נאמר אלא זרועיה:
4 <b>W</b><small>OHER, DASS MAN AUF EINEM</small> B<small>EETE VON SECHS ZU SECHS</small> H<small>ANDBREITEN FÜNF</small> A<small>RTEN VON</small> S<small>AATEN SÄEN</small><small>DARF, VIER AN DEN VIER</small> S<small>EITEN DES</small> B<small>EETES UND EINE IN DER</small> M<small>ITTE</small>? E<small>S HEISST</small>: <i>denn gleich der Erde, die ihr Gewächs hervorbringt, und gleich einem Garten, der seine Saaten sprossen läßt</i>; <small>ES HEISST NICHT: SEINE</small> S<small>AAT, SONDERN SEINE</small> S<small>AATEN</small>.
ה <big><strong>גמ׳</strong></big> מאי משמע אמר רב יהודה כי כארץ תוציא צמחה תוציא חד צמחה חד הרי תרי זרועיה תרי הא ארבע תצמיח חד הא חמשה
5 GEMARA. Wieso geht dies hieraus hervor? R. Jehuda erwiderte: <i>Denn gleich der Erde, die ihr Gewächs hervorbringt; hervorbringt</i>, eines, <i>ihr Gewächs</i>, eines, zusammen zwei, <i>ihre Saaten</i>, zwei, zusammen vier, <i>sprossen läßt,</i> eines, das sind fünf;