Shabbat 204

Kapitel 204

א מתני׳ <big><strong>הבונה</strong></big> כמה יבנה ויהא חייב הבונה כל שהוא והמסתת והמכה בפטיש ובמעצד הקודח כל שהוא חייב זה הכלל כל העושה מלאכה ומלאכתו מתקיימת בשבת חייב (וכן) רשב"ג אומר אף המכה בקורנס על הסדן בשעת מלאכה חייב מפני שהוא כמתקן מלאכה:
1 <b>D</b><small>AS</small> B<small>AUEN</small>. W<small>IEVIEL MUSS MAN BAUEN, UM SCHULDIG ZU SEIN</small>? W<small>ENN MAN NUR DAS MINDESTE BAUT. DESGLEICHEN IST MAN WEGEN DES</small> B<small>EHAUENS VON</small> S<small>TEINEN, DES</small> S<small>CHLAGENS MIT DEM</small> H<small>AMMER ODER DER</small> A<small>XT UND DES</small> B<small>OHRENS BEIM</small> M<small>INDESTEN SCHULDIG</small>. D<small>IE</small> R<small>EGEL IST</small>: W<small>ER AM</small> Š<small>ABBATH EINE</small> A<small>RBEIT VERRICHTET, DIE SO VERBLEIBEN KANN, IST SCHULDIG</small>. R. Š<small>IMO͑N B.</small> G<small>AMLIEL SAGT, AUCH WER BEI DER</small> A<small>RBEIT MIT DEM</small> H<small>AMMER AUF DEN</small> A<small>MBOSS SCHLÄGT, SEI SCHULDIG, WEIL ER GLEICHSAM DIE</small> A<small>RBEIT INSTAND SETZT.</small>
ב <big><strong>גמ׳</strong></big> כל שהוא למאי חזיא א"ר ירמיה שכן עני חופר גומא להצניע בה פרוטותיו דכוותה גבי משכן שכן תופרי יריעות חופרין גומא להצניע בה מחטיהן אביי אמר כיון דמשתכי לא עבדי הכי אלא שכן עני עושה פיטפוטי כירה קטנה לשפות עליה קדירה קטנה דכוותה גבי משכן מבשלי סמנין לצבוע יריעות שחסרה מלאכתן עושין פיטפוטי כירה קטנה לשפות עליה יורה קטנה
2 GEMARA. Welche Verwendung hat das Mindeste beim Bauen? R. Jirmeja erwiderte: Ein Armer gräbt ein Grübchen, um seine Kupfermünzen zu verwahren. So geschah es bei der Errichtung der Stiftshütte, wo die Nähte der Vorhänge Grübchen gruben, um ihre Nadeln zu verwahren. Abajje entgegnete: Diese taten es nicht, [die Nadeln] würden ja verrostet sein. Vielmehr, ein Armer macht ein kleines Gestell, auf das er einen kleinen Topf aufsetzt. So geschah es bei der Errichtung der Stiftshütte, wo die Kocher der Farben zum Färben der Vorhänge, wenn ihnen ein wenig gefehlt hat, ein kleines Gestell machten, um einen kleinen Kessel aufzusetzen.
ג רב אחא בר יעקב אמר אין עניות במקום עשירות אלא שכן בעה"ב שיש לו נקב בבירתו וסותמו דכוותה גבי משכן שכן קרש שנפלה בו דרנא מטיף לתוכה אבר וסותמו
3 R. Aḥa b. Ja͑qob sprach: Wo Reichtum, da gibt es keine Armut. Vielmehr, wer in seinem Zimmer ein Loch bemerkt, verstopft es. So geschah es bei der Errichtung der Stiftshütte, wenn ein Brett wurmstichig war, ließ man darin Blei triefen und verstopfte es.
ד אמר שמואל המצדד את האבן חייב מיתיבי אחד נותן את האבן ואחד נותן את הטיט הנותן את הטיט חייב
4 Šemuél sagte: Wer einen Baustein zurechtlegt, ist wegen Hämmerns schuldig. Man wandte ein: Wenn einer den Stein hinlegt und der andere den Mörtel auf trägt, so ist derjenige schuldig, der den Mörtel aufträgt. –
ה וליטעמיך אימא סיפא רבי יוסי אומר ואפילו העלה והניח על גבי דימוס של אבנים חייב אלא תלתא בנייני הוו תתא מציעא ועילא תתא בעי צדודי ועפרא מציעא בעי נמי טינא עילאי בהנחה בעלמא:
5 Wie ist nach deiner Ansicht der Schlußsatz zu erklären: R. Jose sagt: Auch wer ihn hinaufbringt und ihn auf eine Schicht von Steinen nur niederlegt, sei schuldig!? Vielmehr gibt es drei Teile des Bauwerkes, den unteren, den mittleren und den oberen; beim unteren muß man ihn zurechtlegen und Erde unterlegen, beim mittleren ist auch Mörtel erforderlich, beim oberen genügt das Niederlegen.
ו והמסתת: מסתת משום מאי מיחייב רב אמר משום בונה ושמואל אמר משום מכה בפטיש העושה נקב בלול של תרנגולים רב אמר משום בונה ושמואל אמר משום מכה בפטיש עייל שופתא בקופינא דמרא רב אמר משום בונה ושמואל אמר משום מכה בפטיש
6 D<small>ES</small> B<small>EHAUENS VON</small> S<small>TEINEN</small>. Auf Grund welchen Verbotes ist man wegen des Behauens schuldig? – Rabh sagt, wegen Bauens, Šemuél sagt, wegen Hämmerns. Wer ein Zugloch an einem Hühnerschlage macht, ist schuldig, wie Rabh sagt, wegen Bauens, und wie Šemuél sagt, wegen Hämmerns.
ז וצריכא דאי אשמעינן קמייתא בההיא קאמר רב משום דדרך בנין בכך אבל עושה נקב בלול של תרנגולים דאין דרך בנין בכך אימא מודה ליה לשמואל ואי אשמעינן בהא בהא קאמר רב משום דדמי לבנין דעבדיה לאוירא
7 Wer einen Stiel in das Loch einer Hacke einsetzt, ist [schuldig], wie Rabh sagt, wegen Bauens, und wie Šemuél sagt, wegen Hämmerns. Und [alle Fälle] sind nötig. Würde er nur den ersten Fall gelehrt haben, [so könnte man glauben,] Rabh sei dieser Ansicht nur da, weil dies die Art des Bauens ist, wenn man aber ein Zugloch an einem Hühnerschlage macht,
ח אבל שופתא בקופינא דמרא דאין דרך בנין בכך אימא מודה ליה לשמואל ואי אשמעינן בהא בהא קאמר שמואל אבל בהנך תרתי אימא מודה ליה לרב צריכא
8 was nicht die Art des Bauens ist, pflichte er Šemuél bei. Würde er nur diesen Fall gelehrt haben, [so könnte man glauben,] Rabh sei dieser Ansicht nur da, weil dies dem Bauen gleicht, denn man macht es wegen der Luft, wenn man aber einen Stiel in das Loch einer Hacke einsetzt, was dem Bauen überhaupt nicht gleicht, pflichte er Šemuél bei. Und würde er nur diesen letzten Fall gelehrt haben, [so könnte man glauben,] Šemuél sei dieser Ansicht nur da, bei jenen zwei Fällen aber pflichte er Rabh bei. Daher [sind alle Fälle] nötig.
ט בעא מיניה רב נתן בר אושעיא מרבי יוחנן מסתת משום מאי מיחייב אחוי ליה בידיה משום מכה בפטיש והאנן תנן המסתת והמכה בפטיש אימא המסתת המכה בפטיש
9 R. Nathan b. Oša͑ja fragte R. Joḥanan: Auf Grund welchen Verbotes ist man wegen des Behauens von Steinen schuldig? Da zeigte er ihm mit der Hand: wegen Hämmerns. – Wir haben ja aber gelernt: wegen des Behauens von Steinen [und] des Schlagens mit einem Hammer!? – Lies: des Behauens von Steinen, nämlich des Schlagens mit einem Hammer. –
י ת"ש
10 Komm und höre: