Sukkah 74

Kapitel 74

א הא הפילו הוא כשר אמאי (במדבר יט, יז) ולקחו ונתן אמר רחמנא אלא לאו שמע מינה לקיחה ע"י דבר אחר שמה לקיחה
1 Es ist also gültig, wenn man sie [aus dieser] hineinschüttet. Wieso denn, der Allbarmherzige sagt ja; <i>er nehme und schütte</i>? Vielmehr ist hieraus zu entnehmen, daß das Anfassen mit etwas anderem Anfassen heiße.
ב ואמר רבה לא לדוץ איניש לולבא בהושענא דדלמא נתרי טרפי והוי חציצה ורבא אמר מין במינו אינו חוצץ
2 Ferner sagte Rabba: Man stecke nicht den Palmenzweig in die Hoša͑na, weil dadurch die Blätter zwischenfallen und eine Trennung bilden könnten. Raba aber sagt, Gleichartiges bilde keine Trennung.
ג ואמר רבה לא ליגוז איניש לולבא בהושענא דמשתיירי הוצא והוי חציצה ורבא אמר מין במינו אינו חוצץ
3 Ferner sagte Rabba: Man schneide vom Palmenzweig nichts ab, wenn er mit der Hoša͑na zusammengebunden ist, weil dazwischen die. Blätter sich lösen und eine Trennung bilden. Raba aber sagt, Gleichartiges bilde keine Trennung.
ד ואמר רבה הדס של מצוה אסור להריח בו אתרוג של מצוה מותר להריח בו מ"ט הדס דלריחא קאי כי אקצייה מריחא אקצייה אתרוג דלאכילה קאי כי אקצייה מאכילה אקצייה
4 Ferner sagte Rabba: An der Myrte des Gebotes darf man nicht riechen, am Etrog des Gebotes darf man wohl riechen. – Aus welchem Grunde? – Die Myrte ist zum Riechen bestimmt, und sobald man sie abgesondert hat, hat man sie vom Riechen abgesondert; der Etrog aber ist zum Essen bestimmt, und sobald man ihn abgesondert hat, hat man ihn nur vom Essen abgesondert.
ה ואמר רבה הדס במחובר מותר להריח בו אתרוג במחובר אסור להריח בו מ"ט הדס דלהריח קאי אי שרית ליה לא אתי למגזייה אתרוג דלאכילה קאי אי שרית ליה אתי למגזייה
5 Ferner sagte Rabba: An einer [am Strauche] haftenden Myrte darf man [am Feste] riechen, an einem [am Baume] haftenden Etrog darf man nicht riechen. – Aus welchem Grunde? – Die Myrte ist zum Riechen bestimmt, und auch, wenn man dies erlaubt, wird man zum Abtrennen derselben nicht verleitet, der Etrog aber ist zum Essen bestimmt, und wenn man dies erlauben würde, könnte man zum Abpflücken desselben verleitet werden.
ו ואמר רבה לולב בימין ואתרוג בשמאל מ"ט הני תלתא מצות והאי חדא מצוה א"ל ר' ירמיה לר' זריקא מאי טעם לא מברכינן אלא על נטילת לולב הואיל וגבוה מכולן ולגבהיה לאתרוג ולבריך א"ל הואיל ובמינו גבוה מכולן:
6 Ferner sagte Rabba: Man halte den Feststrauß in der Rechten und den Etrog in der Linken. – Aus welchem Grunde? – Jener faßt drei Gebote, dieser aber nur ein Gebot. R. Jirmeja sprach zu R. Zeriqa: Weshalb sagt man im Segensspruche nur ‘des Nehmens des Palmenzweiges’? – Weil dieser höher ist als jene alle. – Man kann ja den Etrog höher halten und den Segen [über ihn] sprechen!? Dieser erwiderte: Jener ist an sich höher als die anderen.
ז <big><strong>מתני׳</strong></big> והיכן היו מנענעין בהודו לה' תחילה וסוף ובאנא ה' הושיעה נא דברי ב"ה וב"ש אומרין אף באנא ה' הצליחה נא א"ר עקיבא צופה הייתי ברבן גמליאל ור' יהושע שכל העם היו מנענעין את לולביהן והם לא נענעו אלא באנא ה' הושיעה נא:
7 <b>A</b><small>N WELCHER</small> S<small>TELLE</small> [<small>IM</small> L<small>OBLIEDE</small>] <small>SCHÜTTELTE MAN IHN?</small> B<small>EI</small> [<small>DEN</small> W<small>ORTEN</small>] ‘D<small>ANKET DEM</small> H<small>ERRN’, AM</small> B<small>EGINNE UND AM</small> S<small>CHLUSSE</small> [<small>DES</small> A<small>BSCHNITTES</small>], <small>UND BEI</small> [<small>DEN</small> W<small>ORTEN</small>] ‘A<small>CH</small>, H<small>ERR HILF DOCH</small>!’ – <small>SO DIE</small> S<small>CHULE</small> H<small>ILLELS; DIE</small> S<small>CHULE</small> Š<small>AMMAJS SAGT, AUCH BEI</small> [<small>DEN</small> W<small>ORTEN</small>] ‘A<small>CH</small>, H<small>ERR, LASS GELINGEN</small>’. R. <small>A͑QIBA SPRACH</small>: I<small>CH BEOBACHTETE</small> R. G<small>AMLIÉL UND</small> R. J<small>EHOŠUA, UND WÄHREND DAS GANZE</small> V<small>OLK DIE</small> F<small>ESTSTRÄUSSE SCHÜTTELTE, SCHÜTTELTEN SIE DIESE NUR BEI</small> [<small>DEN</small> W<small>ORTEN</small>] ‘A<small>CH</small>, H<small>ERR, HILF DOCH</small>!’
ח <big><strong>גמ׳</strong></big> נענוע מאן דכר שמיה התם קאי כל לולב שיש בו שלשה טפחים כדי לנענע בו כשר וקאמר היכן מנענעין
8 GEMARA. Wer spricht vom Schütteln? – Dortheißt es: ein Palmenzweig, der drei Handbreiten hat, daß man ihn schütteln kann, ist tauglich, und hierzu fragt er, an welcher Stelle man ihn schüttle.
ט תנן התם שתי הלחם ושני כבשי עצרת כיצד הוא עושה מניח שתי הלחם על גבי שני הכבשין ומניח ידו תחתיהן ומניף ומוליך ומביא מעלה ומוריד שנאמר (שמות כט, כז) אשר הונף ואשר הורם
9 Dort wird gelehrt: Wie verfuhr er mit den zwei Broten und den zwei Lämmern am Wochenfeste? Er legte die zwei Brote auf die zwei Lämmer und schob beide Hände unter sie, sodann hob er sie hoch und schwang sie hin und her, nach oben und nach unten, denn es heißt: <i>die geschwungen und hochgehoben wurden</i>.
י א"ר יוחנן מוליך ומביא למי שהארבע רוחות שלו מעלה ומוריד למי שהשמים והארץ שלו במערבא מתנו הכי א"ר חמא בר עוקבא א"ר יוסי ברבי חנינא מוליך ומביא כדי לעצור רוחות רעות מעלה ומוריד כדי לעצור טללים רעים א"ר יוסי בר אבין ואיתימא ר' יוסי בר זבילא זאת אומרת
10 R. Joḥanan sagte: Hin und her, für den, dessen die vier Himmelsrichtungen sind; nach oben und nach unten, für den, dessen Himmel und Erde sind. Im Westen lehrten sie wie folgt: R. Ḥama b. U͑qaba sagte im Namen des R. Jose b. R. Ḥanina: Hin und her, um die bösen Winde zurückzuhalten; nach oben und nach unten, um böse Taue zurückzuhalten. R. Jose b. Abin, nach anderen R. Jose b. Zebida, sagte: Dies besagt,