ג רב יהודה חזא הנהו בי תרי דהוו קא פרצי בריפתא אמר שמע מינה איכא שבעא בעלמא יהיב עיניה הוה כפנא אמרו ליה רבנן לרב כהנא בריה דרב נחוניא שמעיה מר דשכיח קמיה ניעשייה דליפוק בפתחא דסמוך לשוקא עשייה ונפק לשוקא חזא כנופיא
3 Einst sah R. Jehuda, wie zwei Leute Mißbrauch mit Brot trieben. Da sprach er: Es scheint, daß Sättigkeit in der Welt herrscht. Da richtete er sein Auge, und Hunger trat ein. Hierauf sprachen die Rabbanan zu R. Kahana, dem Sohne des R. Neḥunja: Der Diener des Meisters, der oft bei ihm ist, veranlasse ihn, durch die Pforte zu gehen, die zum Markte führt. Jener tat dies, und als er auf den Markt kam und eine Menschenansammlung sah, fragte er, was da los sei.