Zevachim 94

Kapitel 94

א מתנה אחת מהן מעכבת שירי הדם היה שופך על יסוד מערבי של מזבח החיצון ואם לא נתן לא עיכב אלו ואלו נשרפין אבית הדשן:
1 KEINE EINZIGE DIESER S<small>PRENGUNGEN IST UNERLÄSSLICH</small>. D<small>AS ZURÜCKBLEIBENDE</small> B<small>LUT GOSS ER AUF DAS WESTLICHE</small> F<small>UNDAMENT DES ÄUSSEREN</small> A<small>LTARS; HAT ER ES UNTERLASSEN, SO IST DIES KEIN</small> H<small>INDERNIS</small>. D<small>IESE UND JENE WERDEN IM</small> A<small>SCHENRAUME</small> <small>VERBRANNT</small>.
ב <big><strong>גמ׳</strong></big> וניתני נמי וקיבול דמן בכלי שרת בצפון כיון דאיכא אשם מצורע דקיבול דמו ביד הוא שייריה
2 GEMARA. Sollte er doch auch [anfangs] lehren, daß die Blutaufnahme in ein Dienstgefäß in der Nordseite zu erfolgen habe!? – Da dazu auch das Schuldopfer des Aussätzigen gehört, bei dem die Blutaufnahme mit der Hand erfolgt, so läßt er es fort. –
ג ולא והא קתני לה לקמן אשם נזיר ואשם מצורע שחיטתן בצפון וקבול דמן בכלי שרת בצפון
3 Etwa nicht, weiter lehrt er ja: beim Schuldopfer des Nazirs und dem Schuldopfer des Aussätzigen erfolgt das Schlachten in der Nordseite und die Blutaufnahme in ein Dienstgefäß in der Nordseite!? –
ד מעיקרא סבר קיבול דמו ביד הוא שייריה וכיון דלא סגי ליה אלא בכלי הדר תנייה
4 Anfangs dachte er, die Blutaufnahme erfolge mit der Hand, und ließ es fort, da dies aber auch mit einem Gefäße erfolgen muß, so lehrt er es nachher.
ה דתניא (ויקרא יד, ד) ולקח יכול בכלי ת"ל ונתן מה נתינה בעצמו של כהן אף לקיחה בעצמו של כהן
5 Es wird nämlich gelehrt:<i>Er nehme,</i> man könnte glauben, mit einem Gefäße, so heißt es: <i>und trage auf,</i> wie das Auftragendurch den Priester selbsterfolgt, ebenso muß auch die Aufnahme durch den Priester selbst erfolgen.
ו יכול אף למזבח כן ת"ל (ויקרא יד, יג) כי כחטאת האשם הוא מה חטאת טעונה כלי אף אשם טעון כלי נמצאת אתה אומר אשם מצורע שני כהנים מקבלין את דמו אחד ביד ואחד בכלי זה שקיבלו בכלי בא לו אצל מזבח וזה שקיבלו ביד בא לו אצל מצורע:
6 Man könnte glauben, ebenso auch für den Altar, so heißt es:<i>wie das Sündopfer ist das Schuldopfer</i>, wie beim Sündopfer ein Gefäß erforderlich ist, ebenso ist auch beim Schuldopfer ein Gefäß erforderlich. Es ergibt sich also, daß beim Schuldopfer des Aussätzigen zwei Priester das Blut aufnehmen, einer mit der Hand und einer mit einem Gefäße, der es mit einem Gefäße aufnimmt, begibt sich zum Altar, und der es mit der Hand aufnimmt, begibt sich zum Aussätzigen.