Berakhot 13

Kapitel 13

א א"ר יוחנן משום ר' יוסי מנין שהקב"ה מתפלל שנאמר (ישעיהו נו, ז) והביאותים אל הר קדשי ושמחתים בבית תפלתי תפלתם לא נאמר אלא תפלתי מכאן שהקב"ה מתפלל.
1 R. Joḥanan sagte im Namen R. Joses: Woher, daß der Heilige, gepriesen sei er, betet? – es heißt: <i>ich werde sie nach meinem heiligen Berge bringen und sie in meinem Bethause erfreuen</i>. Es heißt nicht ‘ihrem Bethause’, sondern ‘meinem Bethause’, woraus zu entnehmen, daß der Heilige, gepriesen sei er, betet. –
ב מאי מצלי
2 Was betet er?
ג אמר רב זוטרא בר טוביה אמר רב יה"ר מלפני שיכבשו רחמי את כעסי ויגולו רחמי על מדותי ואתנהג עם בני במדת רחמים ואכנס להם לפנים משורת הדין.
3 R. Zuṭra b. Ṭobia erwiderte im Namen Rabhs: Es möge mein Wille sein, daß meine Barmherzigkeit meinen Zorn bezwinge, daß meine Barmherzigkeit sich über meine Eigenschaften [des Rechtes] wälze, daß ich mit meinen Kindern nach der Eigenschaft der Barmherzigkeit verfahre und daß ich ihrethalben innerhalb der Rechtslinie trete.
ד תניא א"ר ישמעאל בן אלישע פעם אחת נכנסתי להקטיר קטורת לפני ולפנים וראיתי אכתריאל יה ה' צבאות שהוא יושב על כסא רם ונשא ואמר לי ישמעאל בני ברכני אמרתי לו יה"ר מלפניך שיכבשו רחמיך את כעסך ויגולו רחמיך על מדותיך ותתנהג עם בניך במדת הרחמים ותכנס להם לפנים משורת הדין ונענע לי בראשו וקמ"ל שלא תהא ברכת הדיוט קלה בעיניך
4 Es wird gelehrt: R. Jišma͑él b. Eliša͑ erzählte: Einst trat ich in das Allerinnerste ein, um die Spezereien zu räuchern und sah Ochteriél, Jah, den Herrn der Heerscharen, auf einem hohen und erhabenen Throne sitzen. Da sprach er zu mir: Jišma͑él, mein Sohn, segne mich! Ich sprach zu ihm: Möge es dein Wille sein, daß deine Barmherzigkeit deinen Zorn bezwinge, daß deine Barmherzigkeit sich über deine Eigenschaften [des Rechtes] wälze, daß du mit deinen Kindern nach der Eigenschaft der Barmherzigkeit verfahrest und daß du ihretwegen innerhalb der Rechtslinie tretest. Da nickte er mir (mit seinem Haupte) Beifall zu. Dies lehrt uns, daß der Segen eines Gemeinen nicht gering in deinen Augen sei.
ה וא"ר יוחנן משום ר' יוסי מנין שאין מרצין לו לאדם בשעת כעסו דכתיב (שמות לג, יד) פני ילכו והנחותי לך אמר לו הקב"ה למשה המתן לי עד שיעברו פנים של זעם ואניח לך
5 Ferner sagte R. Joḥanan im Namen R. Joses: Woher, daß man einen Menschen während seines Zornausbruches nicht zu besänftigen suche? – es heißt: <i>mein Gesicht wird vorübergehen, und ich willfahre dir</i>. Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Moše: Warte ein wenig, bis das zornige Gesicht vorüber ist, und ich willfahre dir. –
ו ומי איכא רתחא קמיה דקודשא בריך הוא
6 Gibt es etwa Zorn beim Heiligen, gepriesen sei er? –
ז אין דתניא (תהלים ז, יב) ואל זועם בכל יום
7 Freilich, denn es wird gelehrt: <i>Gott zürnt jeden Tag</i>. –
ח וכמה זעמו רגע וכמה רגע אחד מחמשת רבוא ושמונת אלפים ושמנה מאות ושמנים ושמנה בשעה וזו היא רגע ואין כל בריה יכולה לכוין אותה שעה חוץ מבלעם הרשע דכתיב ביה (במדבר כד, טז) ויודע דעת עליון
8 Wie lange währt sein Zorn? –Einen Augenblick. – Wieviel ist ein Augenblick? – Der achtundfünfzigtausendachthundertachtundachtzigste Teil einer Stunde; dies ist ein Augenblick. Kein Geschöpf kann diese Zeit abpassen, und nur der ruchlose Bilea͑m [vermochte es]; denn von ihm heißt es: <i>er kennt die Gedanken des Höchsten</i>. –
ט השתא דעת בהמתו לא הוה ידע דעת עליון הוה ידע
9 Wenn er nicht einmal die Gedanken seines Tieres kannte, wie konnte er die Gedanken des Höchsten gekannt haben?
י אלא מלמד שהיה יודע לכוין אותה שעה שהקב"ה כועס בה
10 Vielmehr lehrt dies, daß er die Stunde abzupassen wußte, in der der Heilige, gepriesen sei er, zürnt.
יא והיינו דאמר להו נביא לישראל (מיכה ו, ה) עמי זכר נא מה יעץ בלק מלך מואב וגו' מאי (מיכה ו, ה) למען דעת צדקות ה'
11 Dies ist es, was der Prophet zu Jisraél sagte: <i>mein Volk, bedenke doch, was Balaq, der König von Moab, geraten hat &amp;c</i>. – Was bedeutet: <i>um die Wohltaten des Herrn zu erkennen</i>?
יב א"ר אלעזר אמר להם הקב"ה לישראל דעו כמה צדקות עשיתי עמכם שלא כעסתי בימי בלעם הרשע שאלמלי כעסתי לא נשתייר משונאיהם של ישראל שריד ופליט
12 R. Elea͑zar erwiderte: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Jisraél: Bedenket, wieviel Wohltaten ich euch erwiesen habe, indem ich nicht zürnte in den Tagen des ruchlosen Bilea͑m. denn hätte ich gezürnt, so wäre von den Feinden Jisraéls weder Flüchtling noch Entronnener übrig geblieben.
יג והיינו דקא"ל בלעם לבלק (במדבר כג, ח) מה אקב לא קבה אל ומה אזעם לא זעם ה' מלמד שכל אותן הימים לא זעם.
13 Dies ist es, was Bilea͑m zu Balaq gesagt hat: <i>wie soll ich fluchen, dem, Gott nicht flucht, und wie soll ich zürnen, wenn Gott nicht zürnt</i>. Dies lehrt, daß er in all jenen Tagen nicht zürnte. –
יד וכמה זעמו רגע וכמה רגע א"ר אבין ואיתימא רבי אבינא רגע כמימריה.
14 Wie lange währt sein Zorn? – Einen Augenblick. – Wieviel ist ein Augenblick? R. Abin, manche sagen, R. Abina, erwiderte: Wie man [das Wort] ‘Rega͑’ [Augenblick] ausspricht. –
טו ומנא לן דרגע רתח שנא' (תהלים ל, ו) כי רגע באפו חיים ברצונו ואב"א מהכא (ישעיהו כו, כ) חבי כמעט רגע עד יעבור זעם
15 Woher, daß er einen Augenblick zürnt? – Es heißt: <i>denn einen Augenblick in seinem Zorne, lebenslänglich in seinem Wohlwollen</i>. Wenn du aber willst, sage ich, hieraus: <i>verbirg dich nur einen Augenblick, bis der Zorn vorübergeht</i>. –
טז ואימת רתח אמר אביי בהנך תלת שעי קמייתא כי חיורא כרבלתא דתרנגולא וקאי אחד כרעא
16 Wann zürnt er? Abajje erwiderte: In den drei ersten [Tages]stunden, wenn dem Hahn der Kamm weiß wird und er auf einem Fuße steht. –
יז כל שעתא ושעתא נמי קאי הכי
17 So steht er ja auch zu jeder anderen Stunde!? –
יח כל שעתא אית ביה שורייקי סומקי בההיא שעתא לית ביה שורייקי סומקי.
18 Zu jeder anderen Stunde hat er rote Streifen, in dieser Stunde aber hat er keine roten Streifen.
יט ההוא צדוקי דהוה בשבבותיה דר' יהושע בן לוי הוה קא מצער ליה טובא בקראי יומא חד שקל תרנגולא ואוקמיה בין כרעי' דערסא ועיין ביה סבר כי מטא ההיא שעתא אלטייה כי מטא ההיא שעתא ניים אמר ש"מ לאו אורח ארעא למעבד הכי (תהלים קמה, ט) ורחמיו על כל מעשיו כתיב
19 Ein Minäer, der in der Nachbarschaft des R. Jehošua͑ b. Levi wohnte, quälte diesen sehr durch Schriftverse. Eines Tages holte er einen Hahn, stellte ihn zwischen die Füße des Bettes und beobachtete ihn, indem er dachte, sobald diese Stunde kommt, verfluche ich ihn. Als aber diese Stunde herankam, schlief er ein. Da sprach er: Hieraus ist zu ersehen, daß es keine Lebensart ist, so zu handeln, denn es heißt: <i>seine Liebe mit all seinen Geschöpfen</i>;
כ וכתיב (משלי יז, כו) גם ענוש לצדיק לא טוב
20 ferner: <i>auch ist das Strafen dem Gerechten nicht lieb</i>.
כא תנא משמיה דר' מאיר בשעה שהחמה זורחת וכל מלכי מזרח ומערב מניחים כתריהם בראשיהם ומשתחוים לחמה מיד כועס הקב"ה:
21 Im Namen R. Meírs wird gelehrt: Wenn die Sonne hervorstrahlt, und alle Könige des Ostens und Westens ihre Kronen auf ihre Häupter setzen und die Sonne anbeten, erzürnt der Heilige, gepriesen sei er, sofort.
כב וא"ר יוחנן משום רבי יוסי טובה מרדות אחת בלבו של אדם יותר מכמה מלקיות שנא' (הושע ב, ט) ורדפה את מאהביה וגו' ואמרה אלכה ואשובה אל אישי הראשון כי טוב לי אז מעתה וריש לקיש אמר יותר ממאה מלקיות שנאמר (משלי יז, י) תחת גערה במבין מהכות כסיל מאה:
22 Ferner sagte R. Joḥanan im Namen R. Joses: Besser eine Züchtigung im Herzen des Menschen, als viele Geißelhiebe, denn es heißt: <i>sie setzt ihrem Buhlen nach &amp;c. und spricht: ich will gehen und zu meinem ersten Manne zurückkehren, denn besser erging es mir damals als jetzt</i>. Reš Laqiš sagte: Besser als hundert Geißelhiebe, denn es heißt: <i>tiefer dringt Schelte bei einem Verständigen ein, als hundert Schläge bei einem Toren</i>.
כג וא"ר יוחנן משום ר' יוסי שלשה דברים בקש משה מלפני הקב"ה ונתן לו בקש שתשרה שכינה על ישראל ונתן לו שנאמר (שמות לג, טז) הלוא בלכתך עמנו
23 Ferner sagte R. Joḥanan im Namen R. Joses: Drei Dinge erbat sich Moše von dem Heiligen, gepriesen sei er, und er gewährte sie ihm. Er bat, daß die göttliche Niederlassung auf Jisraél ruhen möge, und er gewährte es ihm, wie es heißt: <i>fürwahr, wenn du mit uns gehest</i>.
כד בקש שלא תשרה שכינה על עובדי כוכבים ונתן לו שנאמר (שמות לג, טז) ונפלינו אני ועמך
24 Er bat, daß die göttliche Niederlassung auf den Völkern der Welt nicht ruhen möge, und er gewährte es ihm, wie es heißt: <i>damit wir ausgezeichnet sind, ich und dein Volk</i>.
כה בקש להודיעו דרכיו של הקב"ה ונתן לו שנא' (שמות לג, יג) הודיעני נא את דרכיך אמר לפניו רבש"ע מפני מה יש צדיק וטוב לו ויש צדיק ורע לו יש רשע וטוב לו ויש רשע ורע לו אמר לו משה צדיק וטוב לו צדיק בן צדיק צדיק ורע לו צדיק בן רשע רשע וטוב לו רשע בן צדיק רשע ורע לו רשע בן רשע:
25 Er bat, ihn die Wege des Heiligen, gepriesen sei er, erkennen zu lassen, und er gewährte es ihm, wie es heißt: <i>laß mich erkennen deine Wege</i>. Er sprach vor ihm: Herr der Welt, warum gibt es einen Gerechten, dem es gut geht, und einen Gerechten, dem es schlecht geht, einen Frevler, dem es gut geht, und einen Frevler, dem es schlecht geht? Er antwortete ihm: Moše, der Gerechte, dem es gut geht, ist ein Gerechter, Sohn des Gerechten, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Frevlers; der Frevler, dem es gut geht, ist ein Frevler, Sohn eines Gerechten, der Frevler aber, dem es schlechtgeht, ist ein Frevler, Sohn eines Frevlers.
כו אמר מר צדיק וטוב לו צדיק בן צדיק צדיק ורע לו צדיק בן רשע איני והא כתיב (שמות לד, ז) פקד עון אבות על בנים וכתיב (דברים כד, טז) ובנים לא יומתו על אבות ורמינן קראי אהדדי
26 Der Meister sagte: Der Gerechte, dem es gut geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Gerechten, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein Gerechter, Sohn eines Frevlers. Dem ist ja aber nicht so!? Es heißt: <i>er ahndet die Sünde der Väter an den Kindern</i>, dagegen aber heißt es: <i>nicht sollen Kinder wegen der Väter getötet werden</i>, und auf unseren Einwand, die Schriftverse widersprechen ja einander,
כז ומשנינן לא קשיא הא כשאוחזין מעשה אבותיהם בידיהם הא כשאין אוחזין מעשה אבותיהם בידיהם
27 wurde erwidert, dies sei kein Widerspruch: das eine, wenn sie an den Werken ihrer Väter festhalten, und das andere, wenn sie nicht an den Werken ihrer Väter festhalten!? –
כח אלא הכי קא"ל צדיק וטוב לו צדיק גמור צדיק ורע לו צדיק שאינו גמור רשע וטוב לו רשע שאינו גמור רשע ורע לו רשע גמור
28 Vielmehr, sprach er zu ihm wie folgt: der Gerechte, dem es gut geht, ist ein vollkommener Gerechter, der Gerechte aber, dem es schlecht geht, ist ein unvollkommener Gerechter; der Frevler, dem es gut geht, ist kein vollkommener Frevler, der Frevler aber, dem es schlecht geht, ist ein vollkommener Frevler.
כט ופליגא דר' מאיר דא"ר מאיר שתים נתנו לו ואחת לא נתנו לו שנא' (שמות לג, יט) וחנתי את אשר אחון אע"פ שאינו הגון ורחמתי את אשר ארחם אע"פ שאינו הגון
29 Er streitet gegen R. Meír, denn R. Meír sagte, er habe ihm zwei Dinge gewährt, eines aber habe er ihm nicht gewährt, denn es heißt: <i>ich bin gnädig, dem ich gnädig sein will</i>, obgleich er dessen nicht würdig ist, <i>und ich erbarme mich, dessen ich mich erbarmen will</i>, obgleich er dessen nicht würdig ist.
ל (שמות לג, כ) ויאמר לא תוכל לראות את פני תנא משמיה דר' יהושע בן קרחה כך א"ל הקב"ה למשה כשרציתי לא רצית עכשיו שאתה רוצה איני רוצה
30 <i>Und er sprach, du vermagst nicht mein Antlitz zu schauen</i>. Es wird im Namen des R. Jehošua͑ b. Qorḥa gelehrt: Der Heilige, gepriesen sei er, sprach zu Moše wie folgt: Als ich wollte, wolltest du nicht, jetzt, wo du willst, will ich nicht.
לא ופליגא דר' שמואל בר נחמני א"ר יונתן דא"ר שמואל בר נחמני א"ר יונתן בשכר שלש זכה לשלש
31 Er streitet gegen R. Šemuél b. Naḥmani, im Namen R. Jonathans, denn R. Šemuél b. Naḥmani sagte im Namen R. Jonathans: Als Belohnung für drei Dinge ist Moše mit drei Dingen bedacht worden.
לב בשכר (שמות ג, ו) ויסתר משה פניו זכה לקלסתר פנים בשכר כי ירא זכה (שמות לד, ל) לוייראו מגשת אליו בשכר מהביט זכה (במדבר יב, ח) לותמונת ה' יביט:
32 Als Belohnung für: <i>und Moše verbarg sein Antlitz</i>, ward ihm ein [strahlendes] Antlitz beschieden; als Belohnung für: <i>er fürchtete</i>, ward ihm beschieden, daß: <i>sie fürchteten, ihm zu nahen;</i> und als Belohnung für: <i>zu schauen</i>, ward ihm beschieden, daß: <i>er schaute das Gesicht des Herrn</i>.
לג (שמות לג, כג)והסירתי את כפי וראית את אחרי אמר רב חנא בר ביזנא א"ר שמעון חסידא מלמד שהראה הקב"ה למשה קשר של תפילין:
33 <i>Ich will meine Hand entfernen, und du wirst meine Rückseite schauen</i>. Hierüber sagte R. Ḥana b. Bizna im Namen R. Šimo͑n des Frommen: Dies lehrt, daß der Heilige, gepriesen sei er, Moše den Knoten der Tephillin gezeigt hat.
לד וא"ר יוחנן משום ר' יוסי כל דבור ודבור שיצא מפי הקב"ה לטובה אפי' על תנאי לא חזר בו
34 Ferner sagte R. Joḥanan im Namen R. Joses: Kein Gutes verheißendes Wort, das aus dem Mund des Heiligen, gepriesen sei er, kommt, auch wenn nur bedingungsweise, wird von ihm widerrufen.
לה מנא לן ממשה רבינו שנא' (דברים ט, יד) הרף ממני ואשמידם וגו' ואעשה אותך לגוי עצום אע"ג דבעא משה רחמי עלה דמלתא ובטלה אפ"ה אוקמה בזרעיה שנא' (דברי הימים א כג, טו) בני משה גרשום ואליעזר ויהיו בני אליעזר רחביה הראש וגו' ובני רחביה רבו למעלה וגו'
35 Woher dies? – Von unserem Meister Moše, denn es heißt: <i>laß mich, ich will sie vertilgen &amp;c. und dich zum mächtigen Volke machen</i>; obgleich Moše diesbezüglich um Erbarmen flehte und es abwandte, erfüllte er [seine Verheißung] an dessen Nachkommen, wie es heißt: <i>die Söhne Mošes waren Geršom und Elie͑zer, und die Söhne Elie͑zers waren Reḥabja, das Oberhaupt &amp;c.; und die Söhne Reḥabjas mehrten sich überaus &amp;c</i>.
לו ותני רב יוסף למעלה מששים רבוא אתיא רביה רביה כתיב הכא רבו למעלה וכתיב התם (שמות א, ז) ובני ישראל פרו וישרצו וירבו:
36 Hierzu lehrte R. Joseph: Mehr als sechzig Myriaden, denn dies ist aus dem Worte mehren zu entnehmen; hier heißt es: <i>sie mehrten sich überaus</i>, und dort heißt es: <i>die Kinder Jisraéls waren fruchtbar, wimmelten und mehrten sich</i>.