ה לעולם בצנון עיקר עסקינן וכי פליגי רבי יהודה ורבנן במילתא אחריתי פליגי וחסורי מחסרא והכי קתני היו לפניו צנון וזית מברך על הצנון ופוטר את הזית בד"א כשהצנון עיקר אבל אין הצנון עיקר ד"ה מברך על זה וחוזר ומברך על זה ושני מינין בעלמא שברכותיהן שוות מברך על איזה מהן שירצה רבי יהודה אומר מברך על הזית שהזית ממין שבעה
5 Tatsächlich in dem Falle, wenn der Rettich Hauptsache ist, und R. Jehuda und die Rabbanan streiten über einen anderen Fall. [Die Barajtha] ist nämlich lückenhaft und muß wie folgt lauten: Wer einen Rettich und eine Olive vor sich hat, spreche den Segen über den Rettich und er befreit die Olive; diese Worte gelten nur, wenn der Rettich Hauptsache ist, wenn aber der Rettich nicht Hauptsache ist, stimmen alle überein, daß er zuerst über das eine (den Segensspruch spreche) und dann über das andere den Segensspruch spreche. Bei zwei Arten, deren Segenssprüche die gleichen sind, spreche man den Segen, über welche man will; R. Jehuda sagt, er spreche über die Olive, weil die Olive zu den sieben Arten gehört.