Chullin 178

Kapitel 178

א שיעורא בעינן ועבודת כוכבים כתותי מכתת שיעורא הכא כל מה דמכתת מעלי לכסוי:
1 da ist eine bestimmte Größe erforderlich, und beim für Götzendienst Verwandten gelten sie als zerstoßen, hierbei aber ist es, je mehr es zerstoßen ist, zum Bedecken desto geeigneter.
ב <br><br><big><strong>הדרן עלך כסוי הדם</strong></big><br><br>
2 
ג מתני׳ <big><strong>גיד</strong></big> הנשה נוהג בארץ ובחוצה לארץ בפני הבית ושלא בפני הבית בחולין ובמוקדשין ונוהג בבהמה ובחיה בירך של ימין ובירך של שמאל ואינו נוהג בעוף מפני שאין לו כף
3 <b>D</b>AS V<small>ERBOT</small>] <small>DER</small> S<small>PANNADER</small> <small>HAT</small> G<small>ELTUNG IM</small> [J<small>ISRAÉL</small>]<small>LANDE UND AUSSERHALB DES</small> L<small>ANDES, WENN DER</small> T<small>EMPEL BESTEHT UND WENN DER</small> T<small>EMPEL NICHT BESTEHT, BEI</small> P<small>ROFANEM UND BEI</small> H<small>EILIGEM</small>. E<small>S HAT</small> G<small>ELTUNG BEIM</small> V<small>IEH UND BEIM</small> W<small>ILDE, BEI DER RECHTEN</small> H<small>ÜFTE UND BEI DER LINKEN</small> H<small>ÜFTE, NICHT ABER BEIM</small> G<small>EFLÜGEL, WEIL ES KEINEN</small> H<small>ÜFTENBALLEN</small> <small>HAT</small>.
ד ונוהג בשליל ר' יהודה אומר אינו נוהג בשליל וחלבו מותר
4 E<small>S HAT</small> G<small>ELTUNG BEIM</small> E<small>MBRYO</small>; R. J<small>EHUDA SAGT, ES HABE BEIM</small> E<small>MBRYO KEINE</small> G<small>ELTUNG</small>. S<small>EIN</small> T<small>ALG IST ERLAUBT</small>.
ה ואין הטבחין נאמנין על גיד הנשה דברי רבי מאיר וחכמים אומרים נאמנין עליו ועל החלב:
5 D<small>IE</small> S<small>CHLÄCHTER SIND INBETREFF DER</small> S<small>PANNADER</small> <small>NICHT GLAUBWÜRDIG – SO</small> R. M<small>EÍR; DIE</small> W<small>EISEN SAGEN, SIE SEIEN INBETREFF DESSEN UND INBETREFF DES</small> T<small>ALGES</small> <small>GLAUBWÜRDIG</small>.
ו <big><strong>גמ׳</strong></big> מוקדשין פשיטא משום דאקדשיה פקע ליה איסור גיד מיניה
6 GEMARA. Vom Heiligen ist dies ja selbstverständlich, sollte denn durch die Heiligung das Verbot der Spannader davon geschwunden sein!?
ז וכי תימא יש בגידין בנותן טעם ואתי איסור מוקדשין וחייל אאיסור גיד האי מוקדשין נוהג בגיד מיבעי ליה אלא קסבר אין בגידין בנותן טעם ובמוקדשין איסור גיד איכא איסור מוקדשין ליכא
7 Wolltest du erwidern, die Adern übertragen einen Geschmack, und das Verbot des Heiligen erstrecke sich auf das Verbot der Spannader, so müßte es ja heißen, das Verbot des Heiligen habe Geltung bei der Spannader. – Vielmehr, er ist der Ansicht, die Adern übertragen keinen Geschmack, somit liegt beim Heiligen nur das Verbot der Spannader vor, nicht aber das Verbot des Heiligen. –
ח וסבר תנא דידן אין בגידין בנותן טעם והתנן ירך שנתבשל בה גיד הנשה אם יש בה בנותן טעם הרי זו אסורה
8 Ist denn unser Autor der Ansicht, die Adern übertragen keinen Geschmack, er lehrt ja, wenn eine Hüfte mit der Spannader gekocht worden ist, sei sie, wenn ein Geschmack übertragen worden ist, verboten!? –
ט אלא הכא בולדות קדשים עסקינן וקסבר נוהג בשליל וקסבר ולדות קדשים במעי אמן הן קדושים דאיסור גיד ואיסור מוקדשין בהדי הדדי קאתי
9 Vielmehr, hier handelt es sich um das Junge des Heiligen. Er ist der Ansicht, dies habe auch beim Embryo Geltung, ferner ist er der Ansicht, das Junge des Heiligen sei schon im Leibe der Mutter heilig, somit entstehen das Verbot der Spannader und das Verbot des Heiligen gleichzeitig. –
י ומי מצית מוקמת לה בשליל והא מדקתני סיפא נוהג בשליל מכלל דרישא לאו בשליל עסקינן הכי קאמר דבר זה מחלוקת דרבי יהודה ורבנן
10 Wieso kannst du es auf einen Embryo beziehen, wenn er im Schlußsatz lehrt, es habe auch beim Embryo Geltung, so spricht ja der Anfangsatz nicht von einem Embryo!? – Er meint es wie folgt: darüber besteht ein Streit zwischen R. Jehuda und den Rabbanan. –
יא ומי מצית אמרת דתרוייהו בהדי הדדי קאתו והתנן על אלו טומאות הנזיר מגלח על המת ועל כזית מן המת
11 Wieso kannst du sagen, beide entstellen gleichzeitig, wir haben ja gelernt, der Nazir schneide sich das Haar wegen der Verunreinigung an einer Leiche, oder einer Olive von einer Leiche,
יב וקשיא לן על כזית מן המת מגלח על כולו לא כל שכן ואמר רבי יוחנן לא נצרכה אלא לנפל שלא נקשרו אבריו בגידין
12 und auf unsre Frage, wenn er sich wegen einer Olive von einer Leiche das Haar schneide, um wieviel mehr wegen einer ganzen, erwiderte R. Joḥanan, dies sei wegen einer Fehlgeburt nötig, deren Glieder noch nicht durch Adern verbundensind.