יא רב אשי אמר בת בעלת חוב הויא ואף אמימר הדר ביה דאמר רב מניומי בריה דרב ניחומי הוה קאימנא קמיה דאמימר ואתאי האי איתתא לקמיה דהות קא בעיא עישור נכסים וחזיתיה לדעתיה דאי בעי לסלוקה בזוזי הוי מסלק לה דשמעי מאחי דהוו קאמרי לה אילו הוה לן זוזי סליקנא בזוזי ואישתיק ולא אמר להו ולא מידי
11 R. Aši aber sagte: Die Tochter gilt als Gläubigerin. Und auch Amemar trat von seiner Ansicht zurück, denn R. Minjomi, der Sohn R. Niḥumis, erzählte: Einst stand ich vor Amemar, als eine Frau vor ihm erschien und das Zehntel der Güter verlangte, und ich merkte seine Ansicht, daß jene, wenn sie wollten, sie mit Geld abfinden könnten. Er hörte nämlich die Brüder zu ihr sagen: hätten wir Geld, würden wir dich mit Geld abgefunden haben, und er schwieg und sagte ihnen nichts. –