Pesachim 200

Kapitel 200

א כך מפסיקין להבדלה מאי מפסיקין לאו לעקירת שולחן לא למפה
1 Unterscheidungssegens ebenso [die Mahlzeit] abbreche, wie wegen des Weihsegens; doch wohl abbrechen zur Aufhebung der Tafel!? – Nein, abbrechen, zum [Ausbreiten einer] Tischdecke.
ב רבה בר רב הונא איקלע לבי ריש גלותא אייתו תכא קמיה פרס מפה וקידש תניא נמי הכי (ושוין) שאין מביאין את השולחן אלא אם כן קידש ואם הביא פורס מפה ומקדש
2 Einst kehrte Rabba b. R. Hona beim Exilarchen ein, und als man ihm einen [servierten] Tisch brachte, breitete er eine Tischdecke aus und sprach den Weihsegen. Ebenso wird gelehrt: Sie stimmen überein, daß man den Tisch nicht eher bringe, als bis man den Weihsegen gesprochen hat; hat man ihn [vorher] geholt, so breite man eine Tischdecke aus und spreche ihn. –
ג תני חדא שוין שאין מתחילין ותניא אידך שוין שמתחילין בשלמא הא דתניא שוין שאין מתחילין משכחת לה בערב הפסח
3 Das Eine lehrt, sie stimmen überein, daß man nicht beginne, dagegen lehrt ein Anderes, sie stimmen überein, daß man wohl beginne. Allerdings kann die Lehre, sie stimmen überein, daß man nicht beginne, beim Vorabend des Pesaḥfestes vorkommen, wann aber kommt das vor,
ד אלא הא דתניא שוין שמתחילין אימת אי נימא בערב שבת הא מיפלג פליגי לא קשיא כאן קודם תשעה כאן לאחר תשעה
4 was gelehrt wird, sie stimmen überein, daß man wohl beginne: wollte man sagen: am Vorabend des Šabbaths, so streiten sie ja hierüber!? – Das ist kein Widerspruch; diese vor der neunten [Tagesstunde], jene nach der neunten [Tagesstunde].
ה אותם בני אדם שקידשו בבית הכנסת אמר רב ידי יין לא יצאו ידי קידוש יצאו ושמואל אמר
5 Diejenigen, die den Weihsegen im Bethause [gehört] haben, haben, wie Rabh sagt, der Pflicht, vom Weine [zu trinken], nicht genügt und der Pflicht des Weihsegens genügt, und wie Šemuél sagt,