Shabbat 187

Kapitel 187

א ששגג על האוכלין והזיד על הכלי מתקיף לה רב אשי והא אף על הכלי קתני אלא א"ר אשי כגון ששגג בזה ובזה ונודע לו וחזר ונודע לו ובפלוגתא דרבי יוחנן ור"ש בן לקיש:
1 Speisen vergessentlich und bezüglich des Gefäßes vorsätzlich erfolgt ist. R. Aši wandte ein: Es heißt ja: auch wegen des Gefäßes!? Vielmehr, erklärte R. Aši, hier handelt es sich um den Fall, wenn es bezüglich beider vergessentlich erfolgt ist und er sich nachher bezüglich des einen und später bezüglich des anderen bewußt wird. Sie führen den Streit von R. Joḥanan und R. Šimo͑n b. Laqis.
ב את החי במטה פטור אף על המטה: לימא מתני' רבי נתן היא ולא רבנן דתניא המוציא בהמה חיה ועוף לרה"ר בין חיין ובין שחוטין חייב רבי נתן אומר על שחוטין חייב ועל חיין פטור שהחי נושא את עצמו אמר רבא אפילו תימא רבנן ע"כ לא פליגי רבנן עליה דרבי נתן אלא בבהמה חיה ועוף דמשרבטי נפשייהו אבל אדם חי דנושא את עצמו אפילו רבנן מודו
2 W<small>ER EINEN</small> L<small>EBENDEN IN EINEM</small> B<small>ETTE, IST AUCH WEGEN DES</small> B<small>ETTES FREI</small>. Es wäre anzunehmen, daß unsere Mišna die Ansicht R. Nathans vertritt und nicht die der Rabbanan. Es wird nämlich gelehrt: Wer ein Vieh, ein Wild oder ein Geflügel, ob lebend oder geschlachtet, auf öffentliches Gebiet hinausbringt, ist schuldig; R. Nathan sagt, wegen geschlachteter sei er schuldig, wegen lebender sei er frei, denn das Lebende trägt sich selbst. Raba erwiderte: Du kannst auch sagen, die der Rabbanan, denn die Rabbanan streiten gegen R. Nathan nur bezüglich des Viehs, Wildes und Geflügels, die sich sträuben, bezüglich eines Menschen aber, der sich selbst trägt, pflichten die Rabbanan bei.
ג א"ל רב אדא בר אהבה לרבא והא דתנן בן בתירא מתיר בסוס ותניא בן בתירא מתיר בסוס מפני שהוא עושה בו מלאכה שאין חייבין עליו חטאת ואמר רבי יוחנן בן בתירא ורבי נתן אמרו דבר אחד ואי אמרת דלא פליגי רבנן עליה דר' נתן אלא בבהמה חיה ועוף משום דמשרבטי נפשייהו מאי איריא בן בתירא ורבי נתן והאמרת אפילו רבנן מודו כי א"ר יוחנן בסוס המיוחד לעופות ומי איכא סוס המיוחד לעופות אין איכא (דבי וייאדן
3 R. Ada b. Ahaba sprach zu Raba: Wir haben gelernt: Ben Bethera erlaubt es bei einem Pferde. Ferner wird gelehrt: Ben Bethera erlaubt es bei einem Pferde, weil es Arbeit verrichtet, wegen welcher man [am Šabbath] kein Sündopfer schuldig ist. Hierzu sagte R. Joḥanan: Ben Bethera und R. Nathan lehrten das gleiche. Wieso nun, wenn du sagst, die Rabbanan streiten gegen R. Nathan nur bezüglich des Viehs, Wildes und Geflügels, weil sie sich sträuben, nur Ben Bethera und R. Nathan, du sagst ja, auch die Rabbanan pflichten bei!? – R. Joḥanan sagte dies nur von einem Pferde, das [zum Tragen] von Vögeln bestimmt ist. – Gibt es denn Pferde, die [zum Tragen] von Vögeln bestimmt sind? – Freilich, die der Falkenjäger.
ד א"ר יוחנן ומודה ר' נתן בכפות א"ל רב אדא בר מתנה לאביי והא הני פרסאי דכמאן דכפיתי דמו וא"ר יוחנן בן בתירא ור' נתן אמרו דבר אחד התם רמות רוחא הוא דנקיט להו דההוא פרדשכא דרתח מלכא עילויה ורהיט תלתא פרסי בכרעיה:
4 R. Joḥanan sagte: R. Nathan pflichtet bei bezüglich eines gebundenen [Tieres]. R. Ada b. Mathna sprach zu Abajje: Auch die Perser selbst sind ja als gebunden zu betrachten, dennoch sagte R. Joḥanan: Ben Bethera und R. Nathan lehrten das gleiche. – Bei diesen ist es nur der Hochmut, der sie leitet, denn ein Beamter, dem der König zürnte, lief drei Parasangen zu Fuß.
ה את המת במטה חייב וכן כזית מן המת וכו': אמר רבה בב"ח א"ר יוחנן וא"ר יוסף אמר רשב"ל פוטר היה ר"ש
5 E<small>BENSO &amp;C. EIN OLIVENGROSSES</small> S<small>TÜCK VON EINEM</small> L<small>EICHNAM &amp;C</small>. Rabba [b. Bar Ḥana] sagte im Namen R. Joḥanans, und ebenso R. Joseph im Namen des R. Šimo͑n b. Laqiš: Nach R. Šimo͑n ist man frei,