Zevachim 152

Kapitel 152

א ואם לאו אשם זה של שלמי נדבה ואותו אשם טעון שחיטה בצפון ומתן בהונות וסמיכה ונסכים ותנופת חזה ושוק
1 wenn aber nicht, so sei dieses Schuldopfer ein freiwilliges Heilsopfer. Bei diesem Schuldopfer ist das Schlachten in der Nordseite, die Besprengung der Daumen, das Stützen, die Libation und das Schwingen von Brust und Schenkelerforderlich
ב ונאכל ליום ולילה תקוני גברא שאני
2 und es ist einen Tag und eine Nacht zu essen!? – Anders verhält es sich bei einem Mittel für die Person. –
ג התינח אשם לוג מאי איכא למימר דאמר לוג זה יהא נדבה ודילמא לאו מצורע הוא ובעי מקמץ דמקמיץ
3 Einleuchtend ist dies hinsichtlich des Schuldopfers, wie ist aber beim Log [Öl]zu verfahren!? – Er sage: dieses Log sei eine Spende. –
ד ודילמא מצורע הוא ובעי מתן שבע דיהיב
4 Vielleicht ist er nicht Aussätziger, sodann ist ja das Abhäufennötig!? – Er häufe ab. – Vielleicht ist er aussätziger, sodann sind ja die sieben Besprengungenerforderlich!? – Er trage sie auf. –
ה והא חסר ליה דמייתי פורתא ומלי ליה דתנן חסר הלוג עד שלא יצק ימלאנו
5 Man vermindert es ja!? – Er fülle etwas nach. Es wird nämlich gelehrt: Fehlt vor dem Gießenetwas vom Log, so fülle man nach. –
ו והא בעי הקטרה דאקטר ליה
6 Es ist ja die Aufräucherung erforderlich!? – Er räuchere auf. –
ז אימת אי בתר מתנות שבע הוו להו שיריים שחסרו בין קמיצה להקטרה ואין מקטירין את הקומץ עליהן
7 Wann: wenn nach den sieben Besprengungen., so wird ja das Zurückbleibende zwischen dem Abhäufen und dem Aufräuchern vermindert, und für ein solches ist der Haufe nicht auf zuräuchern,
ח אי קודם מתנות שבע כל שממנו לאישים הרי הוא בבל תקטירו
8 und wenn vor den sieben Besprengungen, so darf man ja das, worin für das Altarfeuer Bestimmtesnoch enthalten ist, nicht aufräuchern!?
ט אמר רב יהודה בריה דר"ש בן פזי דמסיק להו לשם עצים דתניא רבי אליעזר אומר (ויקרא ב, יב) לריח ניחוח אי אתה מעלה אבל אתה מעלה
9 B. Jehuda, Sohn des B. Šimon b. Pazi, erwiderte: Man betrachte es als Brennholz. Es wird nämlich gelehrt: B. Elie͑zer sagte:<i>Zum wohlgefälligen Geruche,</i> als solches darfst du esnicht hinaufbringen,